| Platz | Mannschaft | Sp | Diff | Pkt |
|---|---|---|---|---|
| 1. | RSV Eintracht | 21 | +27 | 51 |
| 2. | Freital | 22 | +28 | 49 |
| 3. | Halberstadt | 22 | +14 | 43 |
| 4. | Plauen | 19 | +12 | 37 |
| 5. | Halle | 22 | +20 | 34 |
| 6. | Auerbach | 21 | +10 | 34 |
| 7. | Krieschow | 21 | +2 | 28 |
| 8. | Bautzen | 20 | +9 | 27 |
| 9. | Sandersdorf | 20 | -1 | 25 |
| 10. | Glauchau | 22 | -11 | 24 |
| 11. | Wernigerode | 19 | -8 | 23 |
| 12. | Bischofswerda | 22 | -17 | 22 |
| 13. | Rudolstadt | 21 | -20 | 21 |
| 14. | Grimma | 21 | -24 | 16 |
| 15. | Stendal | 19 | -15 | 15 |
| 16. | Heiligenstadt | 22 | -26 | 15 |
| Alle zeigen | ||||
Von Roland Scheumeister
Nach dem tollen Erfolg in Stahnsdorf und dem damit verbundenen Einzug in das FLB-Pokalfinale sind unsere Jungs gleich wieder doppelt gefordert. Denn es gilt, über die Osterfeiertage in zwei Spielen mit entsprechend positiven Resultaten die Tabellensituation aufzubessern.
Zunächst ist die Mannschaft am Ostersamstag gefordert, wenn um 14:00 Uhr im heimischen Sportpark der FSV Budissa Bautzen gastiert. Am Ostermontag um 14:00 Uhr werden dann auswärts mit dem FC Einheit Wernigerode die Klingen gekreuzt.
Gegen beide Kontrahenten hat unser VfB jeweils eine Hinspielniederlage wettzumachen. Die aktuell auf Rang 10 platzierten Bautzener schickten unsere Kicker im vergangenen Herbst mit einer 2:0-Niederlage nach Hause, und gegen die Harzer musste sogar eine unerwartete und daher umso schmerzlichere Heimpleite verarbeitet werden.
VfB-Cheftrainer Robert Koch hofft, dass seine Truppe diese schwere Doppelaufgabe mit dem Schwung des Stahnsdorfer Erfolgs und natürlich auch mit der dort gezeigten Einstellung angeht.
Personell könnte es allerdings wieder recht eng werden. So fällt Innenverteidiger Luca Grimm für beide Spiele aus. In Wernigerode werden zudem Philipp Knechtel und Toby Michalski nicht verfügbar sein. Da auch vier Spieler mit jeweils vier gelben Karten vorbelastet sind, könnte es am Montag möglicherweise noch etwas enger im Aufgebot zugehen.
Auf jeden Fall ist zu hoffen, dass die Ostereier in Form von Punkten im Krieschower Nest landen. Was mit disziplinierter Umsetzung des Matchplans und Konzentration möglich ist, hat die Mannschaft ja bewiesen.
Erfreulich ist, dass unser in Stahnsdorf erneut mit einem Achillessehnenriss ausgeschiedener Torwart Fritz Pflug erfolgreich operiert wurde. Wir alle wünschen ihm alles Gute und eine baldige Genesung.
Der VfB 1921 Krieschow lädt alle Mitglieder herzlich zur ordentlichen Mitgliederversammlung ein.
📅 Donnerstag, 23. April 2026
🕖 19:00 Uhr
📍 Sportpark Krieschow
Im Rahmen der Mitgliederversammlung ist die Beschlussfassung über Änderungen der Vereinssatzung vorgesehen. Diese betreffen insbesondere:
Der vollständige Entwurf der Satzungsänderung kann vorab beim Vorstand eingesehen werden.
Im Anschluss erfolgt die Wahl des neuen Vorstandes gemäß Satzung.
Anträge zur Tagesordnung sind spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung schriftlich oder in Textform beim Vorstand einzureichen.
Stimmberechtigt sind Mitglieder ab Vollendung des 16. Lebensjahres.
Der Vorstand freut sich auf eine zahlreiche Teilnahme und einen konstruktiven Austausch.
Der VfB 1921 Krieschow nimmt die Vorkommnisse rund um das Halbfinalspiel beim RSV Eintracht Stahnsdorf sehr ernst. Aktuell arbeiten wir die Geschehnisse gemeinsam mit allen Beteiligten sowie den zuständigen Stellen umfassend und sorgfältig auf.
Sollten sich die erhobenen Rassismus-Vorwürfe bestätigen, werden wir konsequent handeln. Für diskriminierendes Verhalten ist in unserem Verein kein Platz – das ist für uns eine klare und unverrückbare Grenze.
Gleichzeitig liegt uns die Information vor, dass ein Zuschauer unseres Vereins nach eigenen Angaben Anzeige wegen Körperverletzung erstattet hat. Er gibt an, im Zuge der Ereignisse geschlagen worden zu sein. Zudem betont er, dass seine Äußerungen gegenüber dem Spieler nicht rassistisch gemeint gewesen seien.
Unabhängig davon beobachten wir mit Sorge die öffentliche Diskussion, insbesondere in den sozialen Medien. Wir verurteilen vorschnelle Verurteilungen auf Basis von Hörensagen sowie pauschale Anschuldigungen gegenüber unserem gesamten Verein. Viele der aktuell verbreiteten Aussagen basieren auf unbestätigten Informationen.
Der VfB 1921 Krieschow wird von engagierten, ehrenamtlich tätigen Menschen getragen, die den Sport mit Leidenschaft leben. Umso wichtiger ist es, die laufende Aufarbeitung abzuwarten und nicht vorschnell ein Urteil über einzelne Personen oder den gesamten Verein zu fällen.
Als Verein stehen wir zudem für sportliche Werte und politische Neutralität. Der VfB 1921 Krieschow ist kein Ort für politische Instrumentalisierung – weder in die eine noch in die andere Richtung.
Bis zum Abschluss der Untersuchungen bitten wir um Verständnis, dass wir keine weiteren Details kommentieren werden.
Der VfB 1921 Krieschow steht für Fairness, Respekt und ein verantwortungsvolles Miteinander – auf und neben dem Platz.
RSV Eintracht Stahnsdorf – VfB Krieschow 1:2 (0:0)
VfB: Pflug (57. Mellack) – Gerstmann, Bittroff, Grimm, Fuchs – Pahlow (90.+1 Seibt), Raak, Michalski, Felgenträger (90.+1 Knechtel) – Pereira Rodrigues, Hebler (81. Zurawsky)
Tore: 0:1 (50.) Hebler, 0:2 (77.) Pereira Rodrigues, 1:2 (90.+3) Biblja
Schiedsrichter: Tim Gerstenberg (Glienicke)
Zuschauer: 512
Mit dem dritten Einzug in das Finale des Brandenburg-Pokals hat sich unser VfB ein tolles Erfolgserlebnis nach dieser bislang durchwachsenen und schwierigen Saison beschert. Die Mannschaft stemmte sich, eng verteidigend und mit konsequentem Zweikampfverhalten, gegen die Angriffswucht der forsch und aggressiv startenden Gastgeber.
Nachdem die ersten zwanzig Minuten schadlos überstanden waren und RSV-Angreifer Arthur Ekallé zwei gute Möglichkeiten ungenutzt ließ, konnte unsere Elf das Geschehen peu à peu neutralisieren. Zwei Kopfballchancen von Toby Michalski bzw. Andy Hebler konnten auf Krieschower Seite nicht genutzt werden. Da beide Kontrahenten kein großes Risiko eingehen wollten, gestaltete sich der weitere Verlauf bis zur Pause eher chancenarm.
Die Halbzeitansprache von Trainer Robert Koch richtete sich dann auch im Hinblick auf den bis dato konsequent umgesetzten Matchplan auf ein „Weiter so“ und ein noch clevereres Agieren in den Umschaltsituationen.
Im zweiten Durchgang wurde dann beiderseits vorrangig mit langen Bällen versucht, Torgefahr auszustrahlen, da die schwierigen Platzverhältnisse kein flüssiges Kombinationsspiel zuließen. Das Spiel wurde zunehmend zerfahrener und vor allem zweikampfbetont.
Die in letzter Zeit oft vermisste Cleverness bei den Abschlüssen kehrte in diesem wichtigen Spiel zurück. So wurde nach einem Ballgewinn das Spiel geschickt verlagert. Tobias Gerstmann bediente nach seinem Tiefenlauf Leo Felgenträger mit einer Flanke. Dessen Kopfball in Richtung zweiten Pfosten erlief sich Migu Rodrigues, der das Leder für den ebenfalls mitgelaufenen Andy Hebler zur Vollstreckung querlegte.
Das Führungstor spielte unserer Elf natürlich in die Karten, da die Stahnsdorfer nun ihre Defensive lockern mussten und somit mehr Räume anboten. Der Regionalsportverein verpasste dann den möglichen Ausgleich, indem Conor Güllmeister das Streitobjekt aus Nahdistanz am VfB-Tor vorbeischoss.
Besser machten es unsere VfB-Kicker: Migu Rodrigues münzte einen Abpraller zum 0:2 um. Schließlich verhinderte der starke RSV-Keeper Linus Löffler die Vorentscheidung, als er einen von Kapitän Andy Hebler geschossenen Elfmeter sowie eine Großchance von Janis Fuchs parierte.
Stahnsdorf warf alles nach vorn und verkürzte, indem Aleksandar Biblja nach einem Freistoß von Arthur Ekallé im Strafraumgetümmel eine Lücke zum Einnetzen fand. In der zehnminütigen Nachspielzeit wurde es noch einmal hektisch. Unter anderem forderten die Platzbesitzer einen Elfmeter.
Auch in dieser Phase zeigten sich unsere Jungs auf Höhe der Situation, verteidigten aufopferungsvoll, setzten selbst mit einigen Ballgewinnen Akzente und retteten das knappe Resultat mit cleverem (erwachsenem) Spiel über die Zeit.
Leider bekam auch dieser tolle Sieg einen bitteren Beigeschmack. Fritz Pflug erlitt – wie schon im Halbfinalspiel des Vorjahres fast zur gleichen Zeit gegen Luckenwalde – einen Achillessehnenriss.
Robert Koch konstatierte:
„Wir haben in diesem Spiel wenig zugelassen und sowohl Fritz als auch Melle hatten wenig Arbeit. Insbesondere in der zweiten Halbzeit haben wir auch selbst für gute Momente gesorgt. Am Ende steht ein überragender Erfolg und der gesamte Krieschower Anhang kann den Moment genießen. Bei aller Freude über diesen bedeutsamen Sieg ist diese erneute schwere Verletzung von Fritz natürlich sehr betrüblich und wir wünschen ihm eine baldige Genesung.“
VfB Trebbin – VfB Krieschow II 1:5 (0:4)
VfB: Groß – Grobstich, Wojenmaster, Künzel, Kamke (60. Schmidt) – Kotrri, Semeniuk (60. Neumann) – Kummer, Bernhardt (60. Konzack) – Gutar – Scheppan (60. Richter/81. Schieskow)
Tore: 0:1 (5.) Gutar, 0:2 (31.) Gutar, 0:3 (36.) Kotrri, 0:4 (43./Foulelfmeter) Scheppan, 0:5 (48./Foulelfmeter) Gutar, 1:5 (68.) Göring
Schiedsrichter: Frank Heinze (Ludwigsfelde)
Zuschauer: 126
In der bereits um 12:00 Uhr angepfiffenen Partie eröffnete unsere zweite Garnitur mit einer souveränen Vorstellung und einem entsprechend klaren, zu keiner Zeit gefährdeten Sieg beim VfB Trebbin das erfolgreiche Wochenende für unsere Krieschower Männermannschaften.
Mit seinen drei Toren ragte dabei Eddy Gutar aus der eine starke und geschlossene Mannschaftsleistung abliefernden Truppe heraus. Er netzte zur schnellen Führung ein und brachte unsere 1921er, sich an der Strafraumgrenze durchsetzend und mit einem Schuss ins lange Eck nachlegend, auf Siegeskurs.
Enea Kotrri erhöhte im Abschluss eines schönen Angriffs auf 0:3. Nachdem Louis Scheppan einen Elfmeter verwandelte, war das Spiel entschieden. Eddy Gutar traf ebenfalls vom Punkt, bevor dann – ordentlich durchgewechselt – den wackeren Gastgebern lediglich noch das Ehrentor zugestanden wurde.
Mit dem gegen die abwehrstarken Rudolstädter erkämpften 1:0-Sieg hat unser Oberligateam die bereits im Plauener Spiel erkennbaren Fortschritte endlich auch in Zählbares umsetzen können. Rechtzeitig, um die nächsten beiden knallharten Auswärtshürden – das Pokalhalbfinale in Stahnsdorf (28.03.) und bereits am kommenden Samstag (21.03., 14:00 Uhr) beim Tabellenführer SC Freital – mit gesteigertem Selbstbewusstsein anzugehen.
Die Fortschritte im VfB-Team zeigten sich zuletzt vor allem im stabilisierten Abwehrbereich. Nachholbedarf besteht indes noch immer bei der effektiven Umsetzung der zum Teil sehr gut herausgespielten Torchancen und Standards. Mit der Optimierung beider Komponenten dürften unsere Kicker durchaus in der Lage sein, dem derzeitigen Favoriten ein Bein zu stellen.
Die Sachsen um ihren Trainer Christopher Beck spielen bislang zwar eine überragende Saison, kassierten allerdings in der Vorwoche eine 0:1-Niederlage in Sandersdorf. Die Tatsache, dass zwei ihrer bislang nur drei Niederlagen auf eigenem Gelände hingenommen werden mussten, ist ein Fingerzeig dafür, dass der Staffelprimus keinesfalls unverwundbar ist.
Der letzte Sieg des VfB gegen diesen Gegner liegt zwar fast drei Jahre zurück, dennoch ging es in den letzten Duellen – in denen unseren Jungs zwei Remis gelangen – stets sehr knapp zu. Auch im kommenden Spiel dürften daher Kleinigkeiten sowie die jeweilige Tagesform und Einstellung von entscheidender Bedeutung sein.
VfB-Cheftrainer Robert Koch zur Lage vor dem Spiel:
„Mit Freital erwartet uns ein Gegner, der uns natürlich alles abverlangen wird. Ich hatte den SCF schon vor dem Saisonbeginn als mögliches Überraschungsteam im Fokus. Sie verfügen mit nur zehn Gegentoren über die beste Defensive im 16er-Feld und sind offensiv stets für ein Tor gut genug. Dennoch sehe ich uns nicht als kompletten Außenseiter. Wir haben nach wie vor die Qualität, jeden Gegner dieser Staffel schlagen zu können – allerdings auch, wie zuletzt in Heiligenstadt, zu verlieren. Meine Truppe ist gut drauf, in guter Stimmung und wir fahren mit breiter Brust zum Spitzenreiter. Personell kann ich mich noch nicht festlegen, da sich noch einige Akteure mit Grippe herumschlagen. Aaron Stephan hat sich im letzten Spiel den Arm ausgekugelt und wird noch eine Weile fehlen. Dafür rückt der zuletzt gelbgesperrte Steve Zizka wieder ins Aufgebot.“
Unsere Zweite genießt am Samstag, d. 21.03., um 15:00 Uhr Heimrecht im Sportpark und empfängt das Tabellenschlusslicht Grün-Weiß Lübben.
Nach ihrem Totalumbruch und dem damit verbundenen Abgang des gesamten Brandenburgligakaders sind die Spreewaldkicker in den Niederungen der Landesliga angekommen und stehen – neben Lauchhammer – wohl bereits frühzeitig als Absteiger fest. Die Grün-Weißen richten ihren Blick klar in Richtung Neuaufbau und mussten in dieser Saison bei einem Torverhältnis von 22:105 bereits viel Lehrgeld zahlen.
Immerhin stehen aber auch sieben Zähler gegen die Mitkonkurrenten Erkner (3:3), Großziethen (4:3) und Lauchhammer (6:1) zu Buche, von denen per FLB-Sportgerichtsentscheidung sechs wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls aberkannt wurden.
Wenn unsere 1921er dieses Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen, sollte bei dem vorhandenen Potenzial einem klaren Sieg nichts im Wege stehen.
Die ursprünglich für den 26. März 2026 geplante ordentliche Mitgliederversammlung des VfB 1921 Krieschow kann aus technisch-organisatorischen Gründen nicht wie geplant stattfinden und wird verschoben.
Ein neuer Termin wurde bereits festgelegt:
Donnerstag, 23. April 2026
19:00 Uhr
Krieschower Sportpark
Die offizielle Einladung mit vollständiger Tagesordnung wird den Mitgliedern fristgerecht erneut übermittelt.
Der Vorstand bittet um Verständnis für die Terminverschiebung und freut sich auf eine zahlreiche Teilnahme zum neuen Termin.
von Roland Scheumeister
VfB: Pflug – Gerstmann, Bittroff, Grimm, Dreßler (61. Pahlow) – Raak, Zurawsky (84. Tesche), Seibt (72. Stephan), Fuchs (46. Grobstich) – Pereira Rodrigues (72. Krautz), Hebler
Tor: 1:0 (17.) Hebler
Schiedsrichter: Hannes Stein (Berlin)
Rote Karte: (77.) Frackowiak (Rudolstadt, Notbremse)
Zuschauer: 243
Mit einem hochverdienten Sieg in einem umkämpften und phasenweise recht zerfahrenen Spiel hat sich unser VfB zurückgemeldet. Dieser wichtige Erfolg bekam jedoch einen bitteren Beigeschmack, als der kurz zuvor eingewechselte Aaron Stephan zu Fall kam und mit einer schmerzhaften Armverletzung ins Klinikum gebracht werden musste. Wir wünschen dem talentierten Nachwuchskicker gute Besserung und eine baldige Genesung.
Unsere Elf übernahm mit dem Anpfiff das Kommando auf dem Spielfeld, erspielte sich optische Vorteile, tat sich aber gegen die gut gestaffelte und kompromisslos zu Werke gehende Gästeabwehr schwer, die Lücke zum finalen Abschluss zu finden. Die Thüringer standen unter Dauerbelagerung und kamen nur zu wenigen, allerdings durchaus gefährlichen Entlastungsangriffen. Unsere diesmal recht sicher stehende Abwehr ließ jedoch wenig anbrennen.
Die Chancen der Krieschower häuften sich und nach einer scharfen Eingabe von Migu Rodrigues behielt Andy Hebler im Strafraumgetümmel die Übersicht und netzte ein. Bei weiteren Möglichkeiten unserer 1921er – durch gute Flanken, Standards oder Distanzschüsse – war eine Vorentscheidung schon vor der Pause möglich. Doch diese blieb, der nach wie vor fehlenden Effektivität bei überlegener Spielführung geschuldet, aus. So ging es zwangsläufig mit dem knappen Vorsprung in die zweite Halbzeit.
Der VfB drängte auf die Erhöhung des Resultats, stieß dabei aber auf weiterhin harte Gegenwehr. Rudolstadt zeigte sich recht kopfballstark bei hohen Eingaben. Es entwickelte sich ein zunehmend zerfahrenes Duell mit vielen kleinen Nickligkeiten. Zwischenzeitlich ließ der Angriffsdruck unserer Jungs nach und dem ansonsten relativ wenig geprüften Fritz Pflug wurde bei der Abwehr eines über die Mauer in Richtung oberes Toreck gezirkelten Freistoßes eine echte Glanzparade abgefordert (64. Min.).
Mit einigen Einwechslungen kam aber noch einmal frischer Wind in das Spiel unserer Local Heroes. Insbesondere Paul Pahlow war an allen Ecken und Enden präsent, eroberte viele Bälle und versorgte seine Mitspieler mit guten Pässen. So wurde Youngster Arvin Krautz nach einem Superpass von Pahlow gerade noch abgedrängt (82.), und nach einem weiteren Ballgewinn Pahlows verzog Krautz knapp beim abgewehrten zweiten Ball.
Vincent Grobstich konnte das Streitobjekt innerhalb der – wegen der oben genannten Verletzung von Aaron Stephan – achtminütigen Nachspielzeit freistehend nicht im Gehäuse unterbringen. So blieb es bei diesem knappen, am Ende aber hochverdienten und kaum gefährdeten Sieg, der unserer Mannschaft für den weiteren Saisonverlauf und insbesondere mit Blick auf die beiden Auswärtshöhepunkte beim Tabellenführer Freital (21.03.) sowie auf das FLB-Pokal-Halbfinalspiel in Stahnsdorf (28.03.) Auftrieb und Selbstvertrauen geben sollte.
Beide Trainer waren sich in der Bewertung des Spielverlaufs weitgehend einig.
Holger Jähnisch (Rudolstadt):
„Angesichts der Spielanteile ein verdienter Sieg des VfB. Das Tor des Tages wurde in typischer Manier des Schützen vollstreckt. Krieschow hat uns zwischen der 60. und 70. Minute kurzzeitig aufleben lassen, aber wir haben insgesamt nicht mutig genug nach vorn gespielt und zu wenige Torchancen erarbeitet, als wir am Ende alles nach vorn geworfen hatten. Kein Vorwurf an meine Mannschaft.“
Robert Koch:
„Dieser hochverdiente Sieg spiegelt nicht unser klares Chancenübergewicht wider. Wir haben defensiv gut gestanden, hätten aber noch aggressiver verteidigen müssen und haben leider zu wenig Durchschlagskraft für den Lucky Punch entwickelt. Dennoch haben wir endlich den Bock umgestoßen, was bei aller Freude von der Verletzung Aaron Stephans überschattet wurde. Wir wünschen ihm gute Besserung und eine baldige Genesung.“
VfB: Siepert – Kotrri, Wojenmaster, Künzel, Schieskow – Semeniuk, Kummer – Schmidt, Kamke – Gutar – Scheppan
Tore:
1:0 (4.) Seliger
1:1 (81.) Gutar
Schiedsrichter: Sven Hennig (Neuzelle)
Zuschauer: 85
Auf dem schwer bespielbaren Geläuf im Eisenhüttenstädter Waldstadion war ein gutes fußballerisches Niveau kaum möglich. Immer wieder versprangen die Bälle, und viele Stockfehler waren die Folge. Mit viel Laufbereitschaft und ihrer intensiven, dabei einfachen und schnörkellosen Spielweise stellten sich die Gastgeber besser als unsere Jungs auf diese Situation ein.
Beflügelt von ihrer schnellen Führung – Seliger köpfte nach einem Eckball, als unsere Abwehr nicht wach genug reagierte, aus dem Gewühl heraus ein – dominierten sie über eine Stunde lang das Geschehen. Von vielen Ballverlusten unserer Elf profitierend, boten sich dem FCE eine Reihe bester Konterchancen.
Die einzige Chance für den VfB vor der Pause wurde vertan, als Eddy Gutar Enea Kotrri in Schussposition brachte, dieser aber, anstelle selbst abzuschließen, ungenau auf Louis Scheppan ablegte, welcher dann verzog.
Eisenhüttenstadt hätte indes bei besserer Nutzung weiterer guter Chancen durchaus auf 3:0 oder gar 4:0 davonziehen können. So blieben unsere Kicker im Spiel, standen jedoch auch in der zweiten Hälfte zunächst weiter unter Druck, als die Eisenhüttenstädter mit einer Eckenstafette das von Philipp Siepert gehütete Tor belagerten.
Nachdem diese kritische Phase schadlos überstanden war, kam unsere Truppe besser ins Spiel. Unter anderem dribbelte sich Eddy Gutar durch die Reihen. Seinen Schuss nach Doppelpass mit Louis Scheppan wehrte der Keeper ab, und Scheppan setzte den Nachschuss über den Kasten (59. Min.).
Ein per Konter erzieltes Tor der Krieschower wurde wegen vermeintlichen Abseits nicht anerkannt. Unser VfB hatte das Spiel nun besser im Griff und ließ kaum noch etwas zu.
Als dann Eddy Gutar an der Strafraumgrenze gefoult wurde, zirkelte er den fälligen Freistoß unhaltbar über die Mauer zum Ausgleich in die Maschen. Bei weiteren Kontern war für unsere – ohne Auswechslungen durchspielende – Elf sogar noch der Sieg möglich, was aber angesichts des Spielverlaufs wohl des Guten zu viel gewesen wäre.
Entsprechend zeigte sich Trainer Thomas Schmidt am Ende mit dem Punktgewinn zufrieden.
Unser Team 1 muss sich nach zwei Niederlagen in fremden Gefilden vor allem mental aufrichten, um am Samstag, d. 14.03., ab 14:00 Uhr, mit einem Sieg über Einheit Rudolstadt wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.
Aus Sicht der „grüngelben Löwen“ aus dem Saaletal ist unser VfB natürlich – ungeachtet einiger schmerzlicher Rückschläge – nach wie vor ein Spitzenteam dieser Oberligastaffel, dem die Favoritenbürde auferlegt wird. Obwohl die Thüringer als Stammgast immer wieder des Lobes voll über das Umfeld im schmucken Sportpark der „Gallier“ sind, machen sie auch keinen Hehl daraus, sich ihre 300-km-Reise mit etwas Zählbarem versüßen zu wollen.
Unsere Jungs sollten sich nicht von ihrem 3:0-Sieg im Hinspiel blenden lassen, denn die Einheit-Kicker spielen eine recht stabile Saison, gewannen in der Vorwoche ihr Heimspiel gegen Sandersdorf mit 1:0 und sind aktuell – mit nur einem Punkt Rückstand – unser Nachbar in der allerdings noch sehr ungeraden Tabelle.
Unser Trainerteam hat die beiden Auftaktniederlagen aufgearbeitet und hofft, die richtigen Schlüsse daraus gezogen zu haben. Cheftrainer Robert Koch zur Lage vor dem Spiel:
„Nach dem Kick in Heiligenstadt (3:4), als wir nur eine Halbzeit lang die Erwartungen erfüllten, waren in Plauen (0:1) schon ein paar Schritte nach vorn erkennbar. So besteht auch kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Um wieder ergebniswirksame Erfolge zu erzielen, muss vor allem unsere Defensive stehen, was auch ein Schwerpunkt unserer Trainingsarbeit ist. Auch die zuletzt fehlende Effektivität bei den Abschlüssen muss erhöht werden. Mit den Rudolstädtern um ihre Routiniers Marco Riemer und Manfred Starke haben wir eine kompakte und körperbetont spielende Truppe vor der Brust, die zu besiegen vor allem mentale Bereitschaft unseres Teams erfordert. Personell steht grundsätzlich der gesamte Kader bereit, der allerdings – einer kleinen Grippewelle geschuldet – erst kurz vor dem Spiel endgültig nominiert werden kann.“
Ebenfalls am Samstag um 15:00 Uhr ist unsere zweite Garnitur gefordert, wenn sie im Eisenhüttenstädter Waldstadion dem dort beheimateten FCE gegenübersteht.
Mit dem 5:1 über Lauchhammer wurde die 0:3-Panne von Döbern zwar übertüncht, doch mit „Hütte“ wartet wieder ein Kontrahent anderen Kalibers auf unsere Jungs. Die Mannschaft aus der einstigen Stahlmetropole kassierte zwar zum Auftakt in der Vorwoche eine 0:3-Pleite in Hohenleipisch, weist aber als aktuell Tabellensiebter – 6 Siege, 4 Remis, 6 Niederlagen – eine recht ausgeglichene Bilanz auf.
Hier wird sicherlich die jeweilige Tagesform den Ausschlag geben. Im Hinspiel rang der Traditionsverein unseren „Jungen Wilden“ immerhin ein 2:2 im Sportpark ab.
von Roland Scheumeister
1. VFC Plauen – VfB 1921 Krieschow 1:0 (0:0)
VfB: Pflug – Grobstich (78. Hebler), Bittroff, Grimm, Fuchs (89. Dreßler) – Tesche, Raak, Seibt (64. Pereira Rodrigues), Michalski – Stephan (64. Felgenträger), Zizka (64. Zurawsky)
Tore: 1:0 (76.) Michalek
Schiedsrichter: André Blank (Borsch)
Zuschauer: 448
Im Plauener Vogtlandstadion entwickelte sich ein von Taktik geprägtes Duell zweier Spitzenmannschaften, die sich beiderseits vorrangig auf die Defensivarbeit konzentrierten. Die schwierigen Platzverhältnisse ließen wenig ansehnliches Fußballspiel zu. Es gab kaum Ballstafetten, sodass die Kontrahenten weitgehend versuchten, mit langen Bällen in die Tiefe zum Erfolg zu kommen.
Unsere Elf nahm diese Gegebenheiten sehr gut an. Sie spielte druckvoll nach vorn, hatte mehr Ballbesitz und ließ den Gegner nicht in die Gefahrenzone eindringen. Den Gastgebern wurde nur eine echte Chance zugestanden, die gefährliche Flanke wurde jedoch gut abgewehrt.
Indes starteten unsere Jungs einige gute Aktionen in Richtung VFC-Tor. Unter anderem wurden ein Schuss von Steve Zizka nach Flanke von Janis Fuchs sowie eine Möglichkeit von Aaron Stephan, der von Toby Michalski bedient wurde, gerade noch abgeblockt. Somit ging es nach einer chancenarmen ersten Hälfte torlos zum Pausentee.
Nach dem Seitenwechsel bot sich ein ähnliches Bild. Bei nur wenigen Strafraumszenen gab es viel Geplänkel im Mittelfeld. Das Geschehen tendierte zu einem typischen 0:0-Kick, in dem ein Torerfolg aus dem Spiel heraus kaum zu erwarten war.
Umso bitterer für unsere 1921er, dass schließlich ein Standard die Entscheidung zugunsten der Hausherren brachte. Dem Freistoß ging ein umstrittenes Foul an der Außenlinie voraus, und vor dem Kopfballtreffer wurde Martin Zurawsky mit beiden Händen rustikal weggeschoben.
Im Bemühen, diesen Rückstand zu egalisieren, investierte unsere Mannschaft sehr viel und mobilisierte im Schlussabschnitt noch einmal alle Kräfte. Dabei wurden drei gute Möglichkeiten zum Ausgleich herausgespielt. Martin Zurawsky zwang den Torwart zu einer starken Parade, ebenso Toby Michalski nach einem Pass von Maximilian Tesche. Migo Rodrigues vergab etwas überhastet, nachdem er von Zurawsky in Szene gesetzt worden war.
So blieb einmal mehr ein insgesamt guter Auftritt unseres VfB unbelohnt. Trainer Robert Koch befand nach dem Spiel:
„Auch diese Niederlage steht in keinem Verhältnis zu dem Aufwand und dem Spielverlauf. Zurzeit ist uns leider auch das Spielglück etwas verloren gegangen. Dennoch bin ich mit dem Auftritt der Mannschaft völlig zufrieden. Sie hat nach der Niederlage in Heiligenstadt gegen den heutigen starken Gegner Charakter bewiesen und ein anderes Gesicht gezeigt. So muss dieser Fehlstart mit zwei Niederlagen auch richtig eingeordnet werden. Trotz alledem werden wir nicht den Kopf in den Sand stecken, weiter Gas geben und alles heraushauen, um am kommenden Wochenende im Heimspiel gegen Rudolstadt endlich den Bock umzustoßen.“
VfB 1921 Krieschow II – FC Lauchhammer 5:1 (2:1)
VfB: Groß – Gerstmann (38. Schmidt), Knechtel, Kotrri, Künzel (69. Schieskow) – Semeniuk, Krautz (69. Mitropoulos), Gutar, Bernhardt – Kamke (80. Londono Ramirez), Scheppan (80. Neumann)
Tore: 0:1 (12.) Rucinski, 1:1 (27.) Scheppan, 2:1 (33.) Gutar, 3:1 (48.) Scheppan, 4:1 (75.) Scheppan, 5:1 (84.) Gutar
Schiedsrichter: Dominik Kolm (Seelow)
Zuschauer: 64
Unsere „Zweite“ sah sich einem forsch beginnenden Kontrahenten gegenüber, der prompt in Führung ging und in der Anfangsviertelstunde gute Spielanteile aufwies. Doch unsere Elf bekam das Geschehen zunehmend besser in den Griff, ließ nur wenige Angriffe des FC Lauchhammer zu und dominierte schließlich klar.
Die 1921er präsentierten sich taktisch gut eingestellt. Mit mutigem und zielstrebigem Spiel nach vorn wurden gute Chancen erarbeitet. Lediglich einige Ungenauigkeiten im letzten Drittel verhinderten zunächst Zählbares, bevor Louis Scheppan und Eddy Gutar das Resultat noch vor der Pause drehten.
Schwungvoll wurde in die zweite Hälfte gestartet, was Louis Scheppan mit dem Treffer zum 3:1 bestätigte. Die Krieschower setzten auch im weiteren Verlauf konsequent ihre Spielidee um, blieben hungrig und belohnten sich mit zwei weiteren Treffern zum letztlich klaren Sieg.
Trainer Paul Voß hob aus der insgesamt gut funktionierenden Mannschaft die drei- bzw. zweifachen Torschützen Louis Scheppan und Eddy Gutar hervor:
„Mir hat zudem besonders gefallen, dass die Akteure aus dem Oberligakader Tobias Gerstmann und Philipp Knechtel sowie Neuzugang Arvid Krautz sehr gut die Struktur der ‚Zweiten‘ angenommen haben. Insgesamt haben wir 75 von 90 Minuten stark aufgespielt und den Gästen nur in der Anfangsviertelstunde einige Spielanteile überlassen.“
Nach jeweils unerwarteten und daher umso bittereren Niederlagen in ihren ersten Pflichtspielen nach der Winterpause stehen beide Krieschower Männerteams vor der Mission „Wiedergutmachung“.
Unser Oberligateam hat nach der Enttäuschung beim vermeintlich schwachen, bis dato Tabellen-Schlusslicht Heiligenstadt am Samstag, d. 07.03., um 14:00 Uhr im Vogtland-Stadion in Plauen mit dem gastgebenden VFC Plauen gleich die nächste knallharte Prüfung vor der Brust.
Plauen steht – allerdings mit zwei Spielen weniger – punktgleich mit unseren auf Platz fünf rangierenden 1921ern auf Rang vier und weist bei einem um zwei Treffer besseren Torverhältnis einen minimalen Vorteil auf. Zudem haben die Dauerrivalen sowohl hinsichtlich ihrer Heimbilanz (jeweils 14 Punkte) als auch ihrer Auswärtsbilanz (beide 11 Zähler) sehr ähnliche Werte aufzuweisen.
Wie unser VfB haben auch die Vogtländer in diesem Jahr erst ein Pflichtspiel absolviert und dabei ein 2:2 in Sandersdorf erzielt.
Anders als beim Trip nach Heiligenstadt muss unsere Truppe diesmal diese ebenfalls recht lange Reise nicht mit der Favoritenbürde antreten. Denn die Plauener waren insbesondere vor heimischer Kulisse in der Vergangenheit ein kaum zu bezwingender Gegner. Zwei dort erreichte Remis liegen lange zurück, und der einzige Sieg gelang im November 2023 mit einem 3:0 im Krieschower Sportpark. Auch die 1:2-Niederlage im Hinspiel belegt die Schwere der Aufgabe unserer Jungs beim Regionalligaabsteiger.
Dennoch haben die Schützlinge unseres Trainergespanns Robert Koch & Philipp Knapczyk schon oft bewiesen, dass sie das Potenzial besitzen, auch bei Gegnern dieser Stärke zu bestehen. Wenn es den Trainern gelingt, der Mannschaft das notwendige Selbstvertrauen einzuhauchen und nach kritischer Fehleranalyse die zuletzt zu Punktverlusten führenden und sich zu oft wiederholenden Schwächephasen auszumerzen, sollte auch in diesem schweren Spiel ein zählbares Resultat möglich sein.
Nach dem Dämpfer beim SV Döbern, als unsere Zweite trotz über weite Strecken klarer Dominanz mit 0:3 unterlag, ist gegen den FC Lauchhammer ein Sieg ohne Wenn und Aber eingeplant.
Der FCL hat in diesem Jahr noch kein Pflichtspiel ausgetragen. Es ist daher schwer einzuschätzen, ob sich die Mannschaft in der Winterpause verstärken konnte, um nach einer sieg- und trostlosen Hinrunde – nur ein Remis bei einem Torverhältnis von 8:63 – eventuell noch einmal angreifen zu können.
Das Hinspiel gewannen unsere Nachrücker klar mit 6:0.
Da unser Kader aktuell gut besetzt ist, wie von Trainer Thomas Schmidt zu hören ist, sollte – vorausgesetzt, die Gäste werden nicht unterschätzt – nach dem Spiel am Samstag, d. 07.03., um 15:00 Uhr im Krieschower Sportpark ein deutlicher Erfolg zu Buche stehen.