Tabelle

Platz Mannschaft Sp Diff Pkt
1. Freital 21 +29 49
2. RSV Eintracht 20 +26 48
3. Halberstadt 21 +14 42
4. Plauen 18 +11 34
5. Auerbach 20 +10 33
6. Halle 21 +18 31
7. Krieschow 20 +5 28
8. Sandersdorf 19 +1 25
9. Bautzen 19 +6 24
10. Glauchau 21 -11 23
11. Wernigerode 18 -8 22
12. Rudolstadt 20 -19 21
13. Bischofswerda 21 -21 19
14. Grimma 20 -20 16
15. Stendal 18 -14 15
16. Heiligenstadt 21 -27 12
Montag, 30 März 2026 14:29

Krieschower Anhang jubelt: VfB zum dritten Mal im Pokalfinale

von Roland Scheumeister

FLB-Landespokal Halbfinale

RSV Eintracht Stahnsdorf – VfB Krieschow 1:2 (0:0)

VfB: Pflug (57. Mellack) – Gerstmann, Bittroff, Grimm, Fuchs – Pahlow (90.+1 Seibt), Raak, Michalski, Felgenträger (90.+1 Knechtel) – Pereira Rodrigues, Hebler (81. Zurawsky)

Tore: 0:1 (50.) Hebler, 0:2 (77.) Pereira Rodrigues, 1:2 (90.+3) Biblja
Schiedsrichter: Tim Gerstenberg (Glienicke)
Zuschauer: 512

Mit dem dritten Einzug in das Finale des Brandenburg-Pokals hat sich unser VfB ein tolles Erfolgserlebnis nach dieser bislang durchwachsenen und schwierigen Saison beschert. Die Mannschaft stemmte sich, eng verteidigend und mit konsequentem Zweikampfverhalten, gegen die Angriffswucht der forsch und aggressiv startenden Gastgeber.

Nachdem die ersten zwanzig Minuten schadlos überstanden waren und RSV-Angreifer Arthur Ekallé zwei gute Möglichkeiten ungenutzt ließ, konnte unsere Elf das Geschehen peu à peu neutralisieren. Zwei Kopfballchancen von Toby Michalski bzw. Andy Hebler konnten auf Krieschower Seite nicht genutzt werden. Da beide Kontrahenten kein großes Risiko eingehen wollten, gestaltete sich der weitere Verlauf bis zur Pause eher chancenarm.

Die Halbzeitansprache von Trainer Robert Koch richtete sich dann auch im Hinblick auf den bis dato konsequent umgesetzten Matchplan auf ein „Weiter so“ und ein noch clevereres Agieren in den Umschaltsituationen.

Im zweiten Durchgang wurde dann beiderseits vorrangig mit langen Bällen versucht, Torgefahr auszustrahlen, da die schwierigen Platzverhältnisse kein flüssiges Kombinationsspiel zuließen. Das Spiel wurde zunehmend zerfahrener und vor allem zweikampfbetont.

Die in letzter Zeit oft vermisste Cleverness bei den Abschlüssen kehrte in diesem wichtigen Spiel zurück. So wurde nach einem Ballgewinn das Spiel geschickt verlagert. Tobias Gerstmann bediente nach seinem Tiefenlauf Leo Felgenträger mit einer Flanke. Dessen Kopfball in Richtung zweiten Pfosten erlief sich Migu Rodrigues, der das Leder für den ebenfalls mitgelaufenen Andy Hebler zur Vollstreckung querlegte.

Das Führungstor spielte unserer Elf natürlich in die Karten, da die Stahnsdorfer nun ihre Defensive lockern mussten und somit mehr Räume anboten. Der Regionalsportverein verpasste dann den möglichen Ausgleich, indem Conor Güllmeister das Streitobjekt aus Nahdistanz am VfB-Tor vorbeischoss.

Besser machten es unsere VfB-Kicker: Migu Rodrigues münzte einen Abpraller zum 0:2 um. Schließlich verhinderte der starke RSV-Keeper Linus Löffler die Vorentscheidung, als er einen von Kapitän Andy Hebler geschossenen Elfmeter sowie eine Großchance von Janis Fuchs parierte.

Stahnsdorf warf alles nach vorn und verkürzte, indem Aleksandar Biblja nach einem Freistoß von Arthur Ekallé im Strafraumgetümmel eine Lücke zum Einnetzen fand. In der zehnminütigen Nachspielzeit wurde es noch einmal hektisch. Unter anderem forderten die Platzbesitzer einen Elfmeter.

Auch in dieser Phase zeigten sich unsere Jungs auf Höhe der Situation, verteidigten aufopferungsvoll, setzten selbst mit einigen Ballgewinnen Akzente und retteten das knappe Resultat mit cleverem (erwachsenem) Spiel über die Zeit.

Leider bekam auch dieser tolle Sieg einen bitteren Beigeschmack. Fritz Pflug erlitt – wie schon im Halbfinalspiel des Vorjahres fast zur gleichen Zeit gegen Luckenwalde – einen Achillessehnenriss.

Robert Koch konstatierte:
„Wir haben in diesem Spiel wenig zugelassen und sowohl Fritz als auch Melle hatten wenig Arbeit. Insbesondere in der zweiten Halbzeit haben wir auch selbst für gute Momente gesorgt. Am Ende steht ein überragender Erfolg und der gesamte Krieschower Anhang kann den Moment genießen. Bei aller Freude über diesen bedeutsamen Sieg ist diese erneute schwere Verletzung von Fritz natürlich sehr betrüblich und wir wünschen ihm eine baldige Genesung.“


20. Spieltag Landesliga Staffel Süd

Team 2 belohnt sich mit klarem Sieg für einen souveränen Auftritt

VfB Trebbin – VfB Krieschow II 1:5 (0:4)

VfB: Groß – Grobstich, Wojenmaster, Künzel, Kamke (60. Schmidt) – Kotrri, Semeniuk (60. Neumann) – Kummer, Bernhardt (60. Konzack) – Gutar – Scheppan (60. Richter/81. Schieskow)

Tore: 0:1 (5.) Gutar, 0:2 (31.) Gutar, 0:3 (36.) Kotrri, 0:4 (43./Foulelfmeter) Scheppan, 0:5 (48./Foulelfmeter) Gutar, 1:5 (68.) Göring

Schiedsrichter: Frank Heinze (Ludwigsfelde)
Zuschauer: 126

In der bereits um 12:00 Uhr angepfiffenen Partie eröffnete unsere zweite Garnitur mit einer souveränen Vorstellung und einem entsprechend klaren, zu keiner Zeit gefährdeten Sieg beim VfB Trebbin das erfolgreiche Wochenende für unsere Krieschower Männermannschaften.

Mit seinen drei Toren ragte dabei Eddy Gutar aus der eine starke und geschlossene Mannschaftsleistung abliefernden Truppe heraus. Er netzte zur schnellen Führung ein und brachte unsere 1921er, sich an der Strafraumgrenze durchsetzend und mit einem Schuss ins lange Eck nachlegend, auf Siegeskurs.

Enea Kotrri erhöhte im Abschluss eines schönen Angriffs auf 0:3. Nachdem Louis Scheppan einen Elfmeter verwandelte, war das Spiel entschieden. Eddy Gutar traf ebenfalls vom Punkt, bevor dann – ordentlich durchgewechselt – den wackeren Gastgebern lediglich noch das Ehrentor zugestanden wurde.

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