Tabelle

Platz Mannschaft Sp Diff Pkt
1. Freital 19 +31 46
2. RSV Eintracht 19 +24 45
3. Halberstadt 19 +13 39
4. Plauen 17 +10 31
5. Halle 19 +19 28
6. Krieschow 19 +6 28
7. Auerbach 17 +6 26
8. Sandersdorf 18 +3 25
9. Glauchau 20 -9 23
10. Bautzen 17 +5 21
11. Rudolstadt 18 -14 21
12. Wernigerode 17 -10 19
13. Bischofswerda 20 -19 19
14. Grimma 19 -24 13
15. Heiligenstadt 20 -23 12
16. Stendal 16 -18 11
Montag, 16 März 2026 11:37

Verdienter Sieg mit bitterem Beigeschmack

von Roland Scheumeister

21. Spieltag Oberliga Staffel Süd

VfB 1921 Krieschow – Einheit Rudolstadt 1:0 (1:0)

VfB: Pflug – Gerstmann, Bittroff, Grimm, Dreßler (61. Pahlow) – Raak, Zurawsky (84. Tesche), Seibt (72. Stephan), Fuchs (46. Grobstich) – Pereira Rodrigues (72. Krautz), Hebler

Tor: 1:0 (17.) Hebler

Schiedsrichter: Hannes Stein (Berlin)
Rote Karte: (77.) Frackowiak (Rudolstadt, Notbremse)
Zuschauer: 243

Mit einem hochverdienten Sieg in einem umkämpften und phasenweise recht zerfahrenen Spiel hat sich unser VfB zurückgemeldet. Dieser wichtige Erfolg bekam jedoch einen bitteren Beigeschmack, als der kurz zuvor eingewechselte Aaron Stephan zu Fall kam und mit einer schmerzhaften Armverletzung ins Klinikum gebracht werden musste. Wir wünschen dem talentierten Nachwuchskicker gute Besserung und eine baldige Genesung.

Unsere Elf übernahm mit dem Anpfiff das Kommando auf dem Spielfeld, erspielte sich optische Vorteile, tat sich aber gegen die gut gestaffelte und kompromisslos zu Werke gehende Gästeabwehr schwer, die Lücke zum finalen Abschluss zu finden. Die Thüringer standen unter Dauerbelagerung und kamen nur zu wenigen, allerdings durchaus gefährlichen Entlastungsangriffen. Unsere diesmal recht sicher stehende Abwehr ließ jedoch wenig anbrennen.

Die Chancen der Krieschower häuften sich und nach einer scharfen Eingabe von Migu Rodrigues behielt Andy Hebler im Strafraumgetümmel die Übersicht und netzte ein. Bei weiteren Möglichkeiten unserer 1921er – durch gute Flanken, Standards oder Distanzschüsse – war eine Vorentscheidung schon vor der Pause möglich. Doch diese blieb, der nach wie vor fehlenden Effektivität bei überlegener Spielführung geschuldet, aus. So ging es zwangsläufig mit dem knappen Vorsprung in die zweite Halbzeit.

Der VfB drängte auf die Erhöhung des Resultats, stieß dabei aber auf weiterhin harte Gegenwehr. Rudolstadt zeigte sich recht kopfballstark bei hohen Eingaben. Es entwickelte sich ein zunehmend zerfahrenes Duell mit vielen kleinen Nickligkeiten. Zwischenzeitlich ließ der Angriffsdruck unserer Jungs nach und dem ansonsten relativ wenig geprüften Fritz Pflug wurde bei der Abwehr eines über die Mauer in Richtung oberes Toreck gezirkelten Freistoßes eine echte Glanzparade abgefordert (64. Min.).

Mit einigen Einwechslungen kam aber noch einmal frischer Wind in das Spiel unserer Local Heroes. Insbesondere Paul Pahlow war an allen Ecken und Enden präsent, eroberte viele Bälle und versorgte seine Mitspieler mit guten Pässen. So wurde Youngster Arvin Krautz nach einem Superpass von Pahlow gerade noch abgedrängt (82.), und nach einem weiteren Ballgewinn Pahlows verzog Krautz knapp beim abgewehrten zweiten Ball.

Vincent Grobstich konnte das Streitobjekt innerhalb der – wegen der oben genannten Verletzung von Aaron Stephan – achtminütigen Nachspielzeit freistehend nicht im Gehäuse unterbringen. So blieb es bei diesem knappen, am Ende aber hochverdienten und kaum gefährdeten Sieg, der unserer Mannschaft für den weiteren Saisonverlauf und insbesondere mit Blick auf die beiden Auswärtshöhepunkte beim Tabellenführer Freital (21.03.) sowie auf das FLB-Pokal-Halbfinalspiel in Stahnsdorf (28.03.) Auftrieb und Selbstvertrauen geben sollte.

Beide Trainer waren sich in der Bewertung des Spielverlaufs weitgehend einig.

Holger Jähnisch (Rudolstadt):
„Angesichts der Spielanteile ein verdienter Sieg des VfB. Das Tor des Tages wurde in typischer Manier des Schützen vollstreckt. Krieschow hat uns zwischen der 60. und 70. Minute kurzzeitig aufleben lassen, aber wir haben insgesamt nicht mutig genug nach vorn gespielt und zu wenige Torchancen erarbeitet, als wir am Ende alles nach vorn geworfen hatten. Kein Vorwurf an meine Mannschaft.“

Robert Koch:
„Dieser hochverdiente Sieg spiegelt nicht unser klares Chancenübergewicht wider. Wir haben defensiv gut gestanden, hätten aber noch aggressiver verteidigen müssen und haben leider zu wenig Durchschlagskraft für den Lucky Punch entwickelt. Dennoch haben wir endlich den Bock umgestoßen, was bei aller Freude von der Verletzung Aaron Stephans überschattet wurde. Wir wünschen ihm gute Besserung und eine baldige Genesung.“

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Punktgewinn bei fußballerisch niedrigem Niveau

18. Spieltag Landesliga Staffel Süd

FC Eisenhüttenstadt – VfB 1921 Krieschow II 1:1 (1:0)

VfB: Siepert – Kotrri, Wojenmaster, Künzel, Schieskow – Semeniuk, Kummer – Schmidt, Kamke – Gutar – Scheppan

Tore:
1:0 (4.) Seliger
1:1 (81.) Gutar

Schiedsrichter: Sven Hennig (Neuzelle)
Zuschauer: 85

Auf dem schwer bespielbaren Geläuf im Eisenhüttenstädter Waldstadion war ein gutes fußballerisches Niveau kaum möglich. Immer wieder versprangen die Bälle, und viele Stockfehler waren die Folge. Mit viel Laufbereitschaft und ihrer intensiven, dabei einfachen und schnörkellosen Spielweise stellten sich die Gastgeber besser als unsere Jungs auf diese Situation ein.

Beflügelt von ihrer schnellen Führung – Seliger köpfte nach einem Eckball, als unsere Abwehr nicht wach genug reagierte, aus dem Gewühl heraus ein – dominierten sie über eine Stunde lang das Geschehen. Von vielen Ballverlusten unserer Elf profitierend, boten sich dem FCE eine Reihe bester Konterchancen.

Die einzige Chance für den VfB vor der Pause wurde vertan, als Eddy Gutar Enea Kotrri in Schussposition brachte, dieser aber, anstelle selbst abzuschließen, ungenau auf Louis Scheppan ablegte, welcher dann verzog.

Eisenhüttenstadt hätte indes bei besserer Nutzung weiterer guter Chancen durchaus auf 3:0 oder gar 4:0 davonziehen können. So blieben unsere Kicker im Spiel, standen jedoch auch in der zweiten Hälfte zunächst weiter unter Druck, als die Eisenhüttenstädter mit einer Eckenstafette das von Philipp Siepert gehütete Tor belagerten.

Nachdem diese kritische Phase schadlos überstanden war, kam unsere Truppe besser ins Spiel. Unter anderem dribbelte sich Eddy Gutar durch die Reihen. Seinen Schuss nach Doppelpass mit Louis Scheppan wehrte der Keeper ab, und Scheppan setzte den Nachschuss über den Kasten (59. Min.).

Ein per Konter erzieltes Tor der Krieschower wurde wegen vermeintlichen Abseits nicht anerkannt. Unser VfB hatte das Spiel nun besser im Griff und ließ kaum noch etwas zu.

Als dann Eddy Gutar an der Strafraumgrenze gefoult wurde, zirkelte er den fälligen Freistoß unhaltbar über die Mauer zum Ausgleich in die Maschen. Bei weiteren Kontern war für unsere – ohne Auswechslungen durchspielende – Elf sogar noch der Sieg möglich, was aber angesichts des Spielverlaufs wohl des Guten zu viel gewesen wäre.

Entsprechend zeigte sich Trainer Thomas Schmidt am Ende mit dem Punktgewinn zufrieden.

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