Mit dem gegen die abwehrstarken Rudolstädter erkämpften 1:0-Sieg hat unser Oberligateam die bereits im Plauener Spiel erkennbaren Fortschritte endlich auch in Zählbares umsetzen können. Rechtzeitig, um die nächsten beiden knallharten Auswärtshürden – das Pokalhalbfinale in Stahnsdorf (28.03.) und bereits am kommenden Samstag (21.03., 14:00 Uhr) beim Tabellenführer SC Freital – mit gesteigertem Selbstbewusstsein anzugehen.
Die Fortschritte im VfB-Team zeigten sich zuletzt vor allem im stabilisierten Abwehrbereich. Nachholbedarf besteht indes noch immer bei der effektiven Umsetzung der zum Teil sehr gut herausgespielten Torchancen und Standards. Mit der Optimierung beider Komponenten dürften unsere Kicker durchaus in der Lage sein, dem derzeitigen Favoriten ein Bein zu stellen.
Die Sachsen um ihren Trainer Christopher Beck spielen bislang zwar eine überragende Saison, kassierten allerdings in der Vorwoche eine 0:1-Niederlage in Sandersdorf. Die Tatsache, dass zwei ihrer bislang nur drei Niederlagen auf eigenem Gelände hingenommen werden mussten, ist ein Fingerzeig dafür, dass der Staffelprimus keinesfalls unverwundbar ist.
Der letzte Sieg des VfB gegen diesen Gegner liegt zwar fast drei Jahre zurück, dennoch ging es in den letzten Duellen – in denen unseren Jungs zwei Remis gelangen – stets sehr knapp zu. Auch im kommenden Spiel dürften daher Kleinigkeiten sowie die jeweilige Tagesform und Einstellung von entscheidender Bedeutung sein.
VfB-Cheftrainer Robert Koch zur Lage vor dem Spiel:
„Mit Freital erwartet uns ein Gegner, der uns natürlich alles abverlangen wird. Ich hatte den SCF schon vor dem Saisonbeginn als mögliches Überraschungsteam im Fokus. Sie verfügen mit nur zehn Gegentoren über die beste Defensive im 16er-Feld und sind offensiv stets für ein Tor gut genug. Dennoch sehe ich uns nicht als kompletten Außenseiter. Wir haben nach wie vor die Qualität, jeden Gegner dieser Staffel schlagen zu können – allerdings auch, wie zuletzt in Heiligenstadt, zu verlieren. Meine Truppe ist gut drauf, in guter Stimmung und wir fahren mit breiter Brust zum Spitzenreiter. Personell kann ich mich noch nicht festlegen, da sich noch einige Akteure mit Grippe herumschlagen. Aaron Stephan hat sich im letzten Spiel den Arm ausgekugelt und wird noch eine Weile fehlen. Dafür rückt der zuletzt gelbgesperrte Steve Zizka wieder ins Aufgebot.“
Team 2 haushoher Favorit gegen problembeladene Lübbener
Unsere Zweite genießt am Samstag, d. 21.03., um 15:00 Uhr Heimrecht im Sportpark und empfängt das Tabellenschlusslicht Grün-Weiß Lübben.
Nach ihrem Totalumbruch und dem damit verbundenen Abgang des gesamten Brandenburgligakaders sind die Spreewaldkicker in den Niederungen der Landesliga angekommen und stehen – neben Lauchhammer – wohl bereits frühzeitig als Absteiger fest. Die Grün-Weißen richten ihren Blick klar in Richtung Neuaufbau und mussten in dieser Saison bei einem Torverhältnis von 22:105 bereits viel Lehrgeld zahlen.
Immerhin stehen aber auch sieben Zähler gegen die Mitkonkurrenten Erkner (3:3), Großziethen (4:3) und Lauchhammer (6:1) zu Buche, von denen per FLB-Sportgerichtsentscheidung sechs wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls aberkannt wurden.
Wenn unsere 1921er dieses Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen, sollte bei dem vorhandenen Potenzial einem klaren Sieg nichts im Wege stehen.






