Tabelle

Platz Mannschaft Sp Diff Pkt
1. RSV Eintracht 21 +27 51
2. Freital 22 +28 49
3. Halberstadt 22 +14 43
4. Plauen 19 +12 37
5. Auerbach 20 +10 33
6. Halle 21 +18 31
7. Krieschow 20 +5 28
8. Sandersdorf 19 +1 25
9. Bautzen 19 +6 24
10. Wernigerode 19 -8 23
11. Glauchau 21 -11 23
12. Rudolstadt 20 -19 21
13. Bischofswerda 21 -21 19
14. Grimma 20 -20 16
15. Stendal 19 -15 15
16. Heiligenstadt 21 -27 12
Marcel Ohnrich

Marcel Ohnrich

Erste verliert nach zweimaliger Führung den Spielfaden

19. Spieltag Oberliga Staffel Süd

1. SC 1911 Heiligenstadt – VfB 1921 Krieschow 4:3 (1:1)

VfB: Pflug – Tesche (65. Zurawsky), Bittroff, Grimm, Dreßler – Pahlow, Raak, Seibt (75. Felgenträger), Michalski (65. Fuchs) – Stephan (75. Hebler), Zizka (84. Pereira Rodrigues)

Tore: 0:1 (25.) Zizka, 1:1 (45.+1) Voilenko, 1:2 (52./Foulelfmeter) Michalski, 2:2 (57.) Schnellhardt, 3:2 (62.) Ruprecht, 4:2 (88.) Schnellhardt, 4:3 (90.+3) Pereira Rodrigues

Schiedsrichter: Fabien Schlecht (Leipzig)
Zuschauer: 330

Angesichts der guten Resultate in den Testspielen (u. a. 1:0 beim Regionalligisten FC Carl Zeiss Jena) in der aufgrund der schlechten Witterungsbedingungen eher schwierigen Vorbereitung hatte unser VfB mit großen Erwartungen und einem klaren Sieg im Visier die lange Reise ins thüringische Eichsfeld angetreten. Durch die bereits am Samstag erfolgte Anreise war die Mannschaft über das gesamte Wochenende unterwegs. Am Ende stand diese bittere und enttäuschende Niederlage in keinem Verhältnis zu dem hohen Aufwand für diesen Trip.

Dabei begannen unsere 1921er nach kurzer, beidseitiger Abtastphase recht vielversprechend. Mit deutlich mehr Ballbesitz übernahmen sie die Regie und erspielten sich eine Reihe guter Chancen. Folgerichtig fiel auch die Führung. Mit einem tollen Spielzug brachte Paul Pahlow Steve Zizka in Position, der nach Doppelpass mit Aaron Stephan einnetzte.

Im weiteren Verlauf blieb unsere Elf am Drücker und produzierte einige Halbchancen. U. a. scheiterte Toby Michalski nur knapp am Torwart. Quasi mit dem Pausenpfiff wurde der insgesamt bis dahin gute Auftritt durch das Ausgleichstor getrübt. Bei einem Standard wurde der Ball nicht konsequent aus der Gefahrenzone gebracht und Voilenko traf im Kopfballduell zum Ausgleich.

Mit der Maßgabe, an die insgesamt gute erste Hälfte anzuknüpfen, über eine sichere Defensive und nach vorn Nadelstiche zu setzen, wurde guten Mutes in den zweiten Durchgang gestartet. Der VfB begann stark, und als Colin Raak in bester Schussposition im Strafraum gefoult wurde, verwandelte Toby Michalski den fälligen Elfmeter souverän. Somit war Krieschow eigentlich wieder auf der Siegerstraße.

Doch einmal mehr verlor die Mannschaft trotz der geschaffenen guten Ausgangsposition unerklärlicherweise völlig den Spielfaden. Ohne die erforderliche Zuordnung und Abstimmung wurden die Hausherren regelrecht eingeladen, das Resultat binnen zehn Minuten zu drehen. Fritz Pflug entschärfte mit toller Reaktion eine gefährliche Eins-gegen-eins-Situation, war dann aber machtlos, als die Abwehr bei dem darauffolgenden, kurz und schnell ausgeführten Eckball versagte. Anschließend führte ein verlorener Zweikampf im Mittelfeld zu einem Ballverlust, den die Eichsfelder clever ausnutzten und nach scharfer Eingabe trafen.

Unser Team rannte nun voll offensiv an und erspielte sich gute Möglichkeiten. U. a. tankte sich Janis Fuchs durch und wurde erst in letzter Sekunde geblockt. Martin Zurawsky verfehlte das Gehäuse nach Fuchs-Flanke per Seitfallzieher nur knapp. Dann klärte der Keeper vor Fuchs nach dessen Grundliniendurchbruch. Den Heiligenstädtern genügte schließlich ein Konter, um den Lucky Punch zu setzen.

Pereira Rodrigues konnte mit seinem Treffer in der Nachspielzeit nur noch Ergebniskosmetik betreiben. Tief enttäuscht äußerte sich unser Trainer Robert Koch nach dem Spiel:
„Nach guten Resultaten in der Vorbereitung war die Messlatte entsprechend hoch. Aber wir konnten die Erwartungen nicht erfüllen. Das viertelstündige Tohuwabohu, als wir ohne Abstimmung vogelwild agierten, nutzte der Gegner brutal aus, und wir wurden gnadenlos auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Es ist ein Spiegelbild dieser Saison, in der wir schon einige Punkte in sicher geglaubten Spielen liegen ließen. Die Partie muss nun sehr kritisch aufgearbeitet werden.“

 


Bei klarer Dominanz gnadenlos ausgekontert

16. Spieltag Landesliga Staffel Süd

SV Döbern – VfB 1921 Krieschow II 3:0 (0:0)

VfB: Siepert – Kummer (72. Neumann), Kotrri, Wojenmaster, Künzel (72. Schieskow) – Semeniuk, Krautz, Gutar, Bernhardt – Kamke (83. Mitropoulos), Konzack (58. Scheppan)

Tore: 1:0 (65.) Grabowski, 2:0 (76.) Krüger, 3:0 (85.) Eng

Schiedsrichter: Stephan Zimmer (Felixsee)
Zuschauer: 65

Auch unsere zweite Garnitur kehrte von ihrem Auswärtstrip mit leeren Händen zurück.

Dabei spielte unsere Elf von Beginn an stark auf, dominierte das Geschehen mit viel Ballbesitz und Aktivität. Die Gastgeber waren indes äußerst defensiv eingestellt und lauerten auf Kontermöglichkeiten. Zweimal gelang es dem SVD, Fehlern im Spielaufbau unserer Mannschaft geschuldet, gefährliche Aktionen heraufzubeschwören, ohne allerdings ergebniswirksam abzuschließen.

Die vor allem über Standards erarbeiteten Möglichkeiten unserer 1921er wurden nicht präzise genug zu Ende gespielt, sodass es torlos in die Halbzeitpause ging.

Nach dem Seitenwechsel bot sich ein kaum verändertes Bild. Den Döbernern half ihr klein bemessener Platz beim Verengen der Räume, und der VfB brachte nicht genügend Kreativität auf, sich auf diese Situation einzustellen. Bei einem guten Konter unsererseits übersah Arvin Krautz den gut positionierten Eddy Gutar und vertändelte die Chance.

Wenig später versenkte Döberns Torjäger Eddy Grabowski die Kugel per 20-Meter-Freistoß ins Torwarteck unseres Gehäuses. Mit einigen Auswechslungen kam noch einmal frischer Wind in das Spiel der Krieschower. Doch die Angriffe verpufften weitgehend mangels Genauigkeit bei den Abschlüssen.

Das Manko in der Chancenverwertung wurde dann auch prompt bestraft, indem die Glasstädter zweimal trafen und damit mit großer Effektivität den Spielverlauf auf den Kopf stellten.

Der diesmal an der Seitenlinie verantwortliche Co-Trainer Paul Voß machte seinen Jungs dennoch keinen Vorwurf:
„Die Mannschaft hat sich nicht für ihren von viel Ballbesitz geprägten, guten Auftritt belohnen können. Döbern konnte erst mit dem Vorsprung im Rücken die Spielkontrolle übernehmen. Unterm Strich bewahrheitete sich einmal mehr die alte Fußballweisheit, dass, wenn man vorn trotz guter Gelegenheiten nicht trifft, es irgendwann hinten einschlägt.“

Am kommenden Wochenende beginnt für unsere Herrenteams wieder der Punktspielalltag. Die Erste – nach zwei wetterbedingten Spielabsagen etwas verspätet – hat dabei gleich eine längere Reise vor sich. Nach dem Abschlusstraining am Freitag geht es bereits am Samstag in Richtung Heiligenstadt im Eichsfeld, unweit des Dreiländerecks Hessen–Niedersachsen–Thüringen.

Am Sonntag, den 01.03., 13:30 Uhr, erfolgt dann der Anpfiff der Partie
1. SC 1911 Heiligenstadt vs. VfB 1921 Krieschow.

Beim Liganeuling und aktuellen Tabellenschlusslicht ist unsere Truppe klar favorisiert, muss sich allerdings auch auf einen durchaus wehrhaften Gegner einstellen, der sich im Hinspiel – obwohl in der gesamten zweiten Halbzeit in Unterzahl spielend – erst im Schlussspurt mit 1:2 geschlagen geben musste. Unser Trainergespann Robert Koch & Philipp Knapczyk hat die Mannschaft gut vorbereitet, wie unter anderem der 1:0-Sieg im Testspiel beim Regionalliga-Spitzenteam FC Carl Zeiss Jena belegt. Bis auf Tobias Gerstmann stehen alle Spieler des Kaders zur Verfügung. Somit sind alle Voraussetzungen gegeben, den ohne Wenn und Aber anvisierten Dreier zu realisieren.


VfB-Reserve startet beim SV Döbern in die Rückrunde

Bereits am Samstag, d. 28.02., 15:00 Uhr, ist unsere zweite Garnitur beim SV Döbern gefordert.

Die Glasstädter, in den letzten Jahren stets zur Spitzengruppe der Landesliga gehörend, rangieren derzeit nur auf Platz 10, werden aber alles daran setzen, nach schwieriger Hinrunde ihr Punktekonto aufzupolieren. Unsere Jungs konnten das Hinspiel im August überraschend klar mit 4:1 gewinnen. Auswärts war Döbern jedoch stets ein schwieriges Terrain. Ob der VfB hier mit einem zählbaren Ergebnis an die starke Herbstrunde anknüpfen kann, wird vornehmlich von Besetzung und Tagesform abhängen.

 
 

Am Donnerstag, den 19.02.2026, begrüßte der VfB 1921 Krieschow zahlreiche Sponsoren, Partner und langjährige Wegbegleiter im Krieschower Sportpark zum diesjährigen Sponsorenabend. Die starke Beteiligung hat einmal mehr gezeigt, wie eng Verein und Wirtschaft in der Region miteinander verbunden sind – und wie viel wir gemeinsam bewegen können.

Im Mittelpunkt des Abends stand die aktuelle Entwicklung unseres Vereins. Es wurde offen über sportliche Fortschritte, strukturelle Herausforderungen und die nächsten Schritte gesprochen, die #wirgemeinsam angehen wollen. Dabei ging es nicht nur um Zahlen und Planungen, sondern vor allem um Perspektiven – und um das Vertrauen in einen Weg, den wir seit Jahren konsequent verfolgen.

Ein zentrales Thema war die Anschaffung neuer Trainerkabinen. Die bisherigen Bänke haben uns lange begleitet, entsprechen jedoch nicht mehr den gestiegenen Anforderungen im Oberliga-Spielbetrieb. Dank der großzügigen Spenden unserer Partner konnte an diesem Abend ein wichtiger finanzieller Grundstein gelegt werden. Die neuen Kabinen sollen in naher Zukunft installiert werden und für verbesserte Rahmenbedingungen im Sportpark sorgen.

Die bisherigen Trainerbänke werden künftig auf dem B-Platz weiterverwendet – ganz im Sinne nachhaltiger Vereinsentwicklung. Nachhaltigkeit ist für uns kein Schlagwort, sondern gelebte Praxis: So betreiben wir seit Jahren eine Anlage zur Warmwassererzeugung auf dem Dach des Vereinsgebäudes und haben Wasserspender in den Kabinen sowie im Nachwuchszentrum in Glinzig installiert. Verantwortung für Umwelt, Ressourcen und kommende Generationen gehört für uns genauso dazu wie sportlicher Ehrgeiz.

Auch sportlich gab es spannende Einblicke. Das Trainerteam berichtete über die Entwicklung des Oberliga-Teams, über positive Tendenzen, interne Prozesse und die klare Zielsetzung für die kommenden Aufgaben. Transparenz gegenüber unseren Partnern ist für uns selbstverständlich – sie sind ein Teil des Teams hinter dem Team.

Für den passenden Rahmen sorgten besondere Genussmomente: Der Freie Weinbauer Roman Mottironi brachte ausgewählte Tropfen mit und lud zu einer kleinen Verkostung ein. Kulinarisch verwöhnte Brandenburgs Meisterkoch und Vereinsmitglied Marco Giedow aus der Speisenkammer die Gäste mit einem erstklassigen Menü.

Es war ein geselliger, offener und inspirierender Abend mit vielen guten Gesprächen, neuen Impulsen und einem starken Gemeinschaftsgefühl.

Wir bedanken uns herzlich bei all unseren Partnern und Freunden für die jahrelange Unterstützung, das Vertrauen in unsere Arbeit und die großzügigen Spenden für die neuen Trainerkabinen.

Ohne euch wäre vieles nicht möglich.
Mit euch ist noch vieles möglich.

#wirgemeinsam

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Previous Next Play Pause

Der VfB 1921 Krieschow hat seinen letzten Test vor dem geplanten Start in die Rückrunde erfolgreich absolviert. Beim Regionalligisten FC Carl Zeiss Jena setzte sich die Mannschaft aus der Lausitz mit 1:0 durch und zeigte dabei vor allem defensiv eine konzentrierte und disziplinierte Leistung.

Die Partie im Ernst-Abbe-Sportfeld entwickelte sich über weite Strecken zu einem intensiven, aber chancenarmen Testspiel. Beide Mannschaften nutzten die Begegnung, um Abläufe zu festigen und verschiedenen Spielern Einsatzzeiten zu geben. Krieschow stand kompakt, arbeitete geschlossen gegen den Ball und suchte nach Ballgewinnen den schnellen Weg nach vorn. Eine dieser Situationen führte auch zum entscheidenden Treffer. Aaron Stephan nutzte eine der wenigen klaren Möglichkeiten der Partie und brachte den VfB in Führung. Dieser Treffer sollte letztlich den Unterschied ausmachen, denn in der Folge verteidigte die Mannschaft konsequent und ließ nur wenig zu. Trotz des Erfolgs beim klassenhöheren Gegner ordnete das Trainerteam die Partie bewusst nüchtern ein. Der Auftritt wurde als sehr guter Test gewertet, mehr aber auch nicht. In den kommenden Pflichtspielen werde es unter Wettbewerbsbedingungen ganz andere Anforderungen geben als in einem Vorbereitungsspiel.

Für alle, die nicht vor Ort sein konnten: Der einzige Treffer des Tages ist im aktuellen Spieltags-Vlog auf der YouTube-Seite des VfB Krieschow zu sehen.

Nun richtet sich der Fokus auf den Start in die Rückrunde. Am kommenden Samstag soll – sofern es die Bedingungen zulassen – das erste Pflichtspiel des Jahres im Sportpark angepfiffen werden. Zu Gast ist Union Sandersdorf, die am vergangenen Wochenende mit einem 3:1-Auswärtssieg bei Heiligenstadt auf sich aufmerksam machten. Für den VfB geht es damit wieder in den Ligaalltag. Der Test in Jena hat gezeigt, dass die Mannschaft defensiv stabil stehen und auch gegen klassenhöhere Gegner bestehen kann. Entscheidend wird nun sein, diese Konzentration und Geschlossenheit auch in den kommenden Oberligaspielen auf den Platz zu bringen.

Auch die zweite Mannschaft des VfB war im ersten Test des Jahres im Einsatz. Beim VfB Weißwasser setzte sich das Team mit 6:3 durch und erwischte damit einen gelungenen Auftakt in die Vorbereitung.
Die Treffer für Krieschow erzielten Lucas Künzel, Sven Konzack, Pavlos Mitropoulos, Jason Schieskow sowie Louis Scheppan, der gleich doppelt erfolgreich war. In einer torreichen Partie zeigte sich die Mannschaft offensiv effektiv und nutzte ihre Möglichkeiten konsequent.
Wenn du möchtest, setze ich dir jetzt den kompletten Homepage-Bericht mit Team I und Team II als fertigen Gesamttext zusammen.

Mit großer Betroffenheit nehmen wir Abschied von unserem Ehrenmitglied Helmut Mustroph, der am 05. Februar 2026 im Alter von 86 Jahren verstorben ist. Helmut wurde am 07. Januar 1940 geboren und gehörte unserem Verein seit dem 01. Januar 1956 an. Mit seiner Mitgliedsnummer 5 zählte er zu den treuesten und prägendsten Persönlichkeiten unserer Vereinsgeschichte.

Als Bürgermeister von Krieschow engagierte er sich über viele Jahre hinweg mit außergewöhnlicher Hingabe für die damalige BSG Traktor Krieschow. Ob als Spieler, Trainer oder Vorstandsmitglied – Helmut Mustroph war stets mit Herz und Leidenschaft für den Verein im Einsatz. Sein unermüdliches Wirken für den Sport und die Gemeinschaft wurde mit der Ehrenmitgliedschaft gewürdigt.

Auch in den letzten Jahren, als es ihm das Alter nicht mehr erlaubte, regelmäßig im Sportpark dabei zu sein, blieb sein Interesse ungebrochen. Die Ergebnisse der ersten und zweiten Mannschaft wollte er weiterhin stets erfahren – ein Zeichen seiner tiefen Verbundenheit zum Verein.

Mit Helmut Mustroph verlieren wir einen Menschen, der den VfB und seine Vorgängervereine über Jahrzehnte geprägt hat. Sein Engagement, seine Verlässlichkeit und seine Liebe zum Verein werden unvergessen bleiben.

Ebenso nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Mitglied Dietmar Wetzk, der am 11. Januar 2026 im Alter von 64 Jahren verstorben ist. Dietmar wurde am 14. April 1961 geboren und war seit dem 01. September 1969 Mitglied unseres Vereins. Über viele Jahre hinweg war er ein fester Bestandteil der Abteilung Billard und ein geschätzter Vereinskamerad.

Der VfB 1921 Krieschow wird beiden Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren.

Unser tiefes Mitgefühl gilt den Familien, Angehörigen und Freunden.

trauer helmut  trauer didi

Helmut Mustroph, Dietmar Wetzk

Der VfB 1921 Krieschow hat seine Vereinsverwaltung auf WISO MeinVerein digital umgestellt. Damit gehen wir einen wichtigen Schritt in Richtung moderner, effizienter und umweltfreundlicher Vereinsarbeit.

Künftig werden Mitgliedsbeitragsrechnungen ausschließlich digital versendet. Die nächste Abrechnung erfolgt bereits in den kommenden Tagen.


Einladung zur Vereins-App

Im ersten Schritt erhalten unsere Mitglieder eine Einladung zur Vereins-App.
Diese enthält unter anderem den digitalen Mitgliedsausweis, der jederzeit auf dem Smartphone verfügbar ist.

👉 Wichtig:
Nach Erhalt der E-Mail ist zunächst eine einmalige Registrierung bei Buhl Data erforderlich.
Anschließend einfach den Anweisungen folgen – der gesamte Vorgang dauert maximal 5 Minuten.


Sollte die Einladung nicht angekommen sein:

  • bitte zuerst den Spam-Ordner prüfen

  • falls dort ebenfalls keine Nachricht zu finden ist, bitten wir um eine kurze Rückmeldung an den Verein

📱 per WhatsApp: 03560 440505
📧 per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bitte sendet uns dabei eure aktuelle E-Mail-Adresse, damit wir diese im Vereinsprogramm korrekt hinterlegen können.


Vorteile der Vereins-App & Digitalisierung

Die Umstellung bringt für Mitglieder und Verein mehrere Vorteile:

  • 📲 Digitaler Mitgliedsausweis immer griffbereit

  • 📄 Papierlose Beitragsabrechnung – schneller und übersichtlicher

  • 🌱 Nachhaltiger & umweltfreundlicher durch weniger Papier

  • ⏱️ Schnellere Kommunikation bei Vereinsinfos und Neuigkeiten

  • 🔒 Zentrale und sichere Verwaltung der Mitgliedsdaten


📱 Android (Google Play Store):
➡️ zum Google-Play-Store

🍏 Apple iOS (App Store):
➡️ Zum Apple Store

Mit dieser App können Mitglieder ihre Daten ansehen, Termine verwalten, an Chats teilnehmen und vieles mehr – direkt auf dem Smartphone.


Wir bitten alle Mitglieder um kurze Unterstützung, damit die Umstellung reibungslos funktioniert – vielen Dank!
#wirgemeinsam

von Roland Scheumeister

16. Spieltag Oberliga Staffel Süd

VfB Krieschow – VfB Empor Glauchau 1:0 (1:0)

VfB: Mellack – Grobstich (87. Knechtel), Bittroff, Grimm, Dreßler – Pahlow, Raak (78. Zurawsky), Seibt (70. Michalski), Fuchs – Pereira Rodrigues (87. Stephan), Hebler (70. Zizka)
Tor: 1:0 (40.) Fuchs
Schiedsrichter: Paul Bräuer (Nordhausen)
Zuschauer: 214

Mit einem verdienten, wenngleich auch knappen Sieg über den kampfstarken Oberliganeuling Empor Glauchau haben sich unsere Local Heroes in die Winterpause verabschiedet. Die Gastgeber starteten optisch klar überlegen in diese Partie. Bei sich häufenden Strafraumsituationen wurde aber gegen die tief stehenden und mit kompromisslosem Einsatz verteidigenden Glauchauer nicht die entscheidende Lücke gefunden. Bei guten Abschlüssen, unter anderem von Andy Hebler, Manuel Seibt oder Migo Rodrigues, fehlte nur ein Quäntchen Präzision.

Die Gäste kamen nur gelegentlich zu Entlastungsangriffen. Ihre erste gefährliche Aktion entschärfte Sebastian Mellack, indem er einen Scharfschuss zur Ecke lenkte (23. Minute). Im Gegenzug landete ein Kopfball Heblers in den Armen des Gästekeepers. Schließlich war es Janis Fuchs, der nach langer Verletzungspause mit seinem Einsatz gleich wieder als eine echte Bereicherung und Stütze der Mannschaft präsent war und den kollektiven Aufwand der Truppe mit dem Tor des Tages belohnte. Entschlossen von der Strafraumgrenze abziehend, schweißte er den Ball unhaltbar in die Maschen. Mit der hochverdienten Führung ging es zum Pausentee.

Auch die zweite Hälfte begann mit optischer Überlegenheit der Hausherren. Allerdings fanden sich die Sachsen keinesfalls mit dem knappen Rückstand ab und legten klar erkennbar eine Schippe drauf. Nach einem Doppelpass ging der Schuss ihres Angreifers Fabien Bochmann nur knapp am Tor vorbei. Mit einem Vierfachwechsel wurden zudem noch einmal neue Impulse für die Bemühungen um die Egalisierung des Resultats gesetzt.

Unsere 1921er wurden zusehends in die Defensive gedrängt und Sebastian Mellack war mehrfach gefordert. Am Ende wurde dann aber mit viel kämpferischem Engagement der Vorsprung über die Zeit gebracht.

Empor-Trainer Nico Quade sagte: „Die erste Halbzeit ging klar an die Heimmannschaft. Nachdem wir in der zweiten Hälfte mit veränderter Systematik und Taktik angerannt haben, hatten wir auch unsere Möglichkeiten, und ein Unentschieden war durchaus drin. Insgesamt gesehen ist es aber ein verdienter Sieg der Krieschower.“

Robert Koch befand: „Das Spiel verdeutlichte, dass Fußball Ergebnissport ist. Die erste Halbzeit haben wir klar dominiert, dabei aber zu wenig Torchancen erarbeitet. Im zweiten Durchgang haben wir uns zu oft im Klein-Klein verzettelt, agierten zu mutlos und haben uns mühsam wieder in das Geschehen hineingearbeitet. Nun haben wir in der Winterpause etwas Zeit zum Durchschnaufen.“

Das Zwischenfazit unseres Cheftrainers Robert Koch nach 16 Punkt- und drei Pokalspielen:
„Mit dem Verlauf der ersten Saisonhälfte bin ich nicht komplett zufrieden. Vor allem durch fehlende Konstanz haben wir zu viele Punkte liegen lassen, was sich in der Tabelle widerspiegelte, zwischenzeitlich eine Ergebniskrise auslöste und nicht unseren hoch gesteckten Zielen gerecht wurde. Auch innerhalb der Spiele wurden zu oft zwei unterschiedliche Halbzeiten geliefert. Kein Spieler ist an seine Leistungsgrenze gekommen. Oft wurde überperformt und die jeweilige Aufgabe mit der rosaroten Brille angegangen. Nach den zuletzt eingefahrenen Siegen der Hinrunde plus dem erfolgreichen ersten Spieltag der zweiten Halbserie konnte das Fußballjahr mit 25 Punkten und einem Platz im oberen Tabellendrittel versöhnlich abgeschlossen werden. In der Winterpause muss die erste Saisonhälfte detailliert aufgearbeitet werden und an den Stellschrauben, vor allem was Mentalität und Leistungskonstanz betrifft, gedreht werden. Neben einer deutlichen Steigerung in den Punktspielen wird der Fokus vor allem auch auf das Ende März anstehende Pokalhalbfinalspiel beim RSV Eintracht Stahnsdorf gelegt, in dem wir alles daran setzen werden, erneut in das Endspiel einzuziehen.“

Bevor auch unsere erste Mannschaft in die Winterpause geht, steht am Sonntag, d. 14.12., um 13:00 Uhr bereits der Rückrundenauftakt auf dem Programm. Als Gast im Krieschower Sportpark wird Aufsteiger VfB Empor Glauchau erwartet, der im Hinspiel noch deutlich mit 0:3 unterlag.

Inzwischen sind die Sachsen jedoch auch in der Oberliga angekommen und befinden sich – wie die acht Punkte aus den letzten vier Spielen belegen – auf einem guten Weg, ihr Saisonziel Klassenerhalt zu erreichen. Der klare Erfolg aus dem Hinspiel darf unsere Jungs daher keinesfalls dazu verleiten, diesen Gegner zu unterschätzen. Glauchau präsentierte sich zuletzt auch im Sachsen-Pokal konkurrenzfähig und unterlag dem benachbarten Regionalligisten FSV Zwickau nur knapp mit 1:2. Diese Entwicklung ist auch der sportlichen Leitung des VfB nicht verborgen geblieben. Cheftrainer Robert Koch sieht sich in seiner Einschätzung bestätigt, dass in dieser Liga nahezu jeder jeden schlagen kann und Ergebnisse oft von Kleinigkeiten sowie der jeweiligen Tagesform abhängen: „Wir nehmen jeden Gegner ernst und müssen unbedingt an die Leistung der Vorwoche anknüpfen. Der 4:1-Sieg gegen Lok Stendal war – abgesehen von einer kurzen Schwächephase nach dem 2:0 – insgesamt sehr ordentlich. Auch gegen Glauchau wird es kein Selbstläufer. Uns erwartet noch einmal eine konzentrierte Leistung über die gesamte Spielzeit.“ Positiv stimmt den Trainer vor allem die Entwicklung im Spiel ohne Ball: „Die Fortschritte in Bewegung und Laufbereitschaft, insbesondere aber unser defensives Verhalten mit vielen Balleroberungen und frühem Gegenpressing, waren zuletzt klar erkennbar.“ Personell wird sich die endgültige Besetzung erst kurzfristig entscheiden, da einige Akteure aktuell mit kleineren Blessuren oder leichten Erkältungen zu kämpfen haben. Definitiv fehlen wird Offensivverteidiger Tobias Gerstmann, der nach seiner Ampelkarte im Spiel gegen Stendal gesperrt ist.

Montag, 08 Dezember 2025 12:32

Verdienter Sieg in einem turbulenten Spiel

15. Spieltag Oberliga Staffel Süd

VfB Krieschow – 1. FC Lok Stendal 4:1 (2:1)

VfB: Mellack – Gerstmann, Bittroff, Grimm, Dreßler (46. Knechtel) – Pahlow (84. Zizka), Raak (73. Zurawsky), Seibt (61. Michalski), Fuchs – Pereira Rodrigues, Hebler (73. Stephan)
Tore: 1:0 (4.) Fuchs, 2:0 (14.) Hebler, 2:1 (23.) Witte, 3:1 (58.) Hebler, 4:1 (81.) Pereira Rodrigues
Schiedsrichter: Valentin Vogel (Rostock)
Rote Karte: (32.) Schleicher (Stendal/grobes Foul), Gelb-Rot: (45+2.) Gerstmann
Zuschauer: 186

Dank einer insgesamt recht souveränen Vorstellung konnten unsere 1921er mit diesem 4:1-Sieg ihre kleine Erfolgsserie ausbauen und die holprige Hinrunde versöhnlich beenden. Anders als in einigen Spielen zuvor machte unsere Truppe diesmal früh Nägel mit Köpfen. Sie startete wie die Feuerwehr: Janis Fuchs setzte sich bei seinem Comeback nach langer Verletzungspause auf der linken Außenbahn durch und schloss seinen Sturmlauf mit einem platzierten Schuss ins lange Eck zum 1:0 ab.

Der Druck blieb hoch und Andy Hebler zeigte, dass er auch aus dem Spiel heraus zuverlässig trifft, als er eine Eingabe des durchgelaufenen Tobias Gerstmann zum 2:0 verwertete. Stendal versuchte – angefeuert von einer kleinen, aber lautstarken Fangruppe – das Ergebnis zu korrigieren und spielte offensiver. Prompt gelang ihnen der Anschluss, begünstigt durch ein zu passives Defensivverhalten. Fast wäre sogar der Ausgleich gefallen, doch Sebastian Mellack klärte reaktionsstark über die Latte.

Der Schiedsrichter ließ zunächst viel laufen, musste aber nach einem überharten Einsteigen gegen Paul Pahlow Stendals Alexander Schleicher mit Rot vom Platz stellen. Danach entwickelte sich ein wild umkämpfter Spielverlauf. Kurz vor der Pause sah auch Tobias Gerstmann Gelb-Rot – nach einer vorher strittigen Verwarnung.

Beide Teams starteten abwartend in die zweite Hälfte. Nach einem Eckball von Paul Pahlow stellte Kapitän Andy Hebler per Kopf das 3:1 her. Die letzte halbe Stunde ging spielerisch klar an unsere Elf. Stendal verteidigte tapfer, ihr Torwart Philipp Poser verhinderte aber mehrfach Schlimmeres. Eine spektakuläre Dreifachchance (66.) blieb ungenutzt. Die Entscheidung fiel durch Migo Rodrigues, der einen Steilpass von Martin Zurawsky aufnahm, der Abwehr enteilte und sicher zum 4:1 einschob.

Beide Trainer zeigten sich anschließend einig. Lok-Trainer Jörn Schulz:
„Ein verdienter Sieg der Gastgeber. Wir wussten, was auf uns zukommt – aber die Höhe überrascht mich, denn eigentlich sind wir in dieser Liga angekommen. Nach den schnellen Gegentoren haben wir gut dagegengehalten, aber die zweite Halbzeit war erschreckend. Krieschow war praktisch auf jeder Position besser besetzt.“

Robert Koch:
„Wir haben begonnen wie die Feuerwehr und uns die Führung verdient. Zwischenzeitlich waren wir zu passiv, aber insgesamt präsentierte sich die Mannschaft verbessert – im Spiel mit dem Ball und in der offensiven Verteidigung.“

 


14. Spieltag Landesliga Staffel Süd

Team 2 beendet starke Hinrunde mit einem Dämpfer

VfB Krieschow II – 1. FC Guben 2:3 (1:2)

VfB: Siepert – Kummer (68. Neumann), Kotrri, Schieskow, Kamke – Semeniuk, Tesche (60. Richter), Scheppan, Bernhardt – Antosiak, Gutar
Tore: 0:1 (12.) Krüger, 0:2 (20.) Vu Tuan, 1:2 (30.) Scheppan, 2:2 (75./ET Laugks), 2:3 (87.) De Oliveira Silva
Schiedsrichterin: Jennifer Mangold (Vetschau)
Zuschauer: 15

Die Gäste erwischten den besseren Start, während unsere Elf in der Anfangsphase zu pomadig agierte und sich besonders in Kontersituationen anfällig zeigte. Ein Ballverlust im Spielaufbau führte zum 0:1 durch Franz Krüger. Das 0:2 fiel ähnlich – trotz eines ungeahndeten Fouls im Vorfeld –, jedoch in der Art und Weise so sehenswert, dass auch VfB-Coach Thomas Schmidt vom „Tor-des-Monats-Potenzial“ sprach: Danny Vu Tuan wurde fast bis zur Grundlinie gedrängt, chippte den Ball aber traumhaft ins lange Eck.

Unsere Mannschaft kam danach immer besser in Fahrt. Nach einem Ballgewinn steckte Kamil Antosiak auf Louis Scheppan durch, der zum 1:2 einschob. Weitere gute Aktionen folgten. In der zweiten Halbzeit drängte unsere Elf enorm, Guben verteidigte tief. Ein scharf getretener Freistoß von Edy Gutar wurde zum 2:2 ins eigene Tor abgefälscht. Der VfB war drauf und dran, das Spiel völlig zu drehen – unter anderem verpasste Tim Richter per Kopf knapp.

Nach einem abgewehrten Eckball kam es zu einer hitzigen Phase mit Fouls und Diskussionen. Nach einem bösen Foul an Florian Bernhardt sah Trainer Thomas Schmidt wegen einer missverstandenen Äußerung Rot. Am Ende entschied ein Fehler: Niklas Neumann legte einem Gubener Angreifer den Ball vor die Füße – 2:3.

Schmidt:
„Ein Remis wäre dem Spielverlauf gerecht geworden. Aber die schwache erste halbe Stunde war wohl ausschlaggebend.“

Trotz der Niederlage bleibt die Hinrunde insgesamt stark.

Am Samstag, d. 06.12., um 13:00 Uhr, steht für unser Oberligateam das letzte Spiel der ersten Halbserie auf dem Programm. Für unsere Jungs gilt es, nach dem bislang äußerst holprigen Saisonverlauf in den letzten beiden Partien – am kommenden Wochenende steht bereits der erste Kick der Rückrunde auf dem Plan – noch einmal Vollgas zu geben, um dem treuen Anhang einen versöhnlichen fußballerischen Jahresausklang zu bieten. Mit den zuletzt drei ungeschlagen beendeten Spielen konnte immerhin die Ergebniskrise etwas entschärft werden. Aber auch der Gegner am Samstag, der 1.FC Lok Stendal, muss wieder mit voller Konzentration über die gesamten 90 Minuten bespielt werden. Der Traditionsclub aus der Altmark kämpft als Aufsteiger aus der Sachsen-Anhalt-Liga und gegenwärtig Tabellenvorletzter um den Klassenerhalt. Wie schon in den Oberligajahren des DDR-Fußballs sind die Stendaler eine echte „Fahrstuhlmannschaft“ , die bei den heutigen Strukturen zwischen Verbands-. und Oberliga pendelt. Während sich unsere 1921er wieder in Richtung Spitzengruppe etablieren möchten, benötigt der 1.FC Lok jeden Punkt, um nicht den Anschluss zum Klassenerhalt rettenden Ufer zu verlieren. Die Gäste mussten zuletzt zweimal zwangsweise pausieren, da die Spiele gegen Sandersdorf und Wernigerode abgesagt wurden. Die Tatsache, dass die Lok bei bislang 12 ausgetragenen Spielen immerhin drei Siege (5:4 vs Grimma, 4:1 vs Auerbach, 3:2 in Heiligenstadt), sowie ein 1:1 in Bautzen aufweist, belegt,dass sie keinesfalls als Punktelieferant auf Reisen geht und unseren Jungs alles abverlangen wird. Für den absolut größten Teil unserer Truppe sind die Stendaler eine unbekannte Größe. Lediglich Kapitän Andy Hebler, Co-Trainer Philipp Knapczyk und Torhüter Fritz Pflug waren schon dabei, als es in der Aufstiegssaison 2017/2018 eine 0:5-Pleite am Stendaler „Hölzchen“ hingenommen werden musste und mit einem 4:1-Sieg (darunter zwei Heblertore) im Rückspiel erfolgreich Revanche genommen wurde. Für die sicherlich interssante Partie am Samstag gilt, dass alles andere als ein Sieg unserer Mannschaft eine böse Überraschung wäre.

Team 2 will Super-Hinrunde mit Sieg im Spitzenspiel toppen

Bereits um 11:00 Uhr ist unsere Zweite gefordert. Gast auf dem Kunstrasenplatz am Priorgraben, in Cottbus ist der 1.FC Guben. Unsere Nachrücker, um Trainer Thomas Schmidt schließen die Hinrunde – die Partie des 15.Spieltags wurde vorgezogen und bescherte unserer Truppe mit dem 1:3 gegen Wacker ihre bislang einzige Heimniederlage dieser Saison – auf jeden Fall mit einem Superergebnis in der Spitzengruppe ab. Mit einem Sieg im anstehenden, weiteren Spitzenduell wäre dies, mit dann sensationellen 35 Zählern, noch zu toppen. Nach dem in der Vorwoche der zuvor punktverlustfreie Spitzenreiter FSV Luckenwalde II auf dessen eigenen Geläuf besiegt wurde (1:0), sind die Erwartungen natürlich gestiegen, zumal der Trainer auf Verstärkung aus dem inzwischen wieder fast komplettierten Oberligakader hoffen darf. Dessen ungeachtet muss sich unser Team noch einmal straffen, denn mit den Neißestädtern wird ein ähnlich starker Gegner auf Augenhöhe erwartet. Der 1.FC Guben marschiert nämlich ähnlich souverän durch die Liga und ist als Tabellenvierter, mit einem Spiel weniger, nur zwei Punkte hinter unseren auf Rang zwei platzierten Jungs, voll in der Spitzengruppe etabliert. In den bisherigen Pflichtspielvergleichen ging es stets eng zu. Drei Remis und ein VfB-Sieg stehen dabei zu Buche und die Gäste werden alles daran setzen erstmals als Sieger vom Platz zu gehen. In jedem Fall ist ein hochinteressantes Landesligaspiel zu erwarten, bei dessen Ausgang die Tagesform von entscheidender Bedeutung sein dürfte.

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