Tabelle

Platz Mannschaft Sp Diff Pkt
1. RSV Eintracht 21 +27 51
2. Freital 22 +28 49
3. Halberstadt 22 +14 43
4. Plauen 19 +12 37
5. Halle 22 +20 34
6. Auerbach 21 +10 34
7. Krieschow 21 +2 28
8. Bautzen 20 +9 27
9. Sandersdorf 20 -1 25
10. Glauchau 22 -11 24
11. Wernigerode 19 -8 23
12. Bischofswerda 22 -17 22
13. Rudolstadt 21 -20 21
14. Grimma 21 -24 16
15. Stendal 19 -15 15
16. Heiligenstadt 22 -26 15
Marcel Ohnrich

Marcel Ohnrich

Montag, 01 November 2021 09:07

Abgewatscht

Die Partie begann wie viele Spiele Erster gegen Zweiter, keiner wollte Fehler machen und beide Teams waren auf Absicherung des eigenen Tores bedacht. Der VfB hatte dann nach 15 Minuten die erste Möglichkeit des Spiels als ein Arlt Freistoß nicht durch Torwart Kaubitzsch festgehalten werden konnte aber leider kein VfB'ler zur Stelle war. Döbern versuchte es meist mit langen Bällen auf ihre Aussen um dann von dort hoch in den VfB Strafraum zu kommen. Dies konnte aber meist gut Weg verteidigt werden. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit dann eine Drangphase der Hausherren, Graf im VfB Tor bereinigte einen Verlegernheitschuss nach abgewerter Ecke und eine Abschluss von Grabowski in Klasse Manier. Auf der Gegenseite scheiterte Richter nach schönem Spielzug über Karow am Pfosten. Leistungsgerecht ging es mit dem torlosen Unentschieden in die Kabinen.

Unverändertes Bild in Halbzeit zwei. Döbern jetzt etwas präsenter, nach ruhenden Bällen konnten sie ihre Lufthoheit mehrmals ausspielen, Zählbares sprang aber nicht heraus.
Als die Partie sich nach gut einer Stunde etwas beruhigte, war es ein VfB Abwehrfehler der Jäckel plötzlich in Abschlusssituation brachte und das Tor des Tages war gefallen. Der VfB versuchte zu reagieren, scheiterte aber an der großen Körperlichkeit in der Döberner Hintermannschaft, spielerische versuchte man in Tornähe zu kommen, kam aber nicht wirklich zum Zug. Die Entstehung der folgenden Tore ist dann ärgerlich aber passte aber ins Bild. Ein Döberner Spieler bockt im Kopfballduell mit Richter auf, statt  Freistoß für den VfB gekt der in die  andere Richtung. Grabowski nutzt die Möglichkeit und das Spiel ist faktisch entschieden. Gegen eine nun geöffnete VfB Abwehr bekommt die Heimelf mehrere Kontermöglichkeiten, eine nutzt Routinier Jäckel  nach kurzem Touch im Laufduell mit Pehla souverän. Dem VfB bleibt das Abschlusspech an den Füßen, erst scheitert Karow aus dem Gewühl, dann klatscht ein Arlt Freistoß an die Latte. Schlusspunkt dann auf der anderen Seite als Döbern erneut nach Ecke unbedränkt  einköpfen kann. Damit endet das Spitzenspiel verdient, sicherlich etwas zu hoch, für den bisherigen und auch aktuellen Tabellenführer. Für den VfB gilt es nun sich kurz zu schütteln und in der nächsten Woche in Derby mit Wacker wieder Vollgas zu geben.
Sonntag, 31 Oktober 2021 08:03

Tabellenführung verpasst

International Leipzig – VfB Krieschow  2:1 (2:1)

VfB: Pflug – Gerstmann, Knechtel, Zickert, Pahlow (90.Twarroschk) – Raak, Geisler, Zurawsky, Felgenträger (68.Pauling) – Hebler, Rangelow. Tore: 1:0 Glänzel (8./ Foulelfmeter), 2:0  Langr (20.), 2:1 Geisler (45.); Schiedsrichter: Stein (Berlin);

Zuschauer: 45;

Mit der 1:2-Niederlage bei Inter Leipzig verpasste der VfB die Chance erstmals die Tabellenführung in der Südstaffel der Oberliga zu übernehmen. Der Papierform entsprechend als klarer Favorit angereist begannen die Krieschower flott und selbstbewusst. Doch der Dämpfer folgte in Form zweier früher Gegentore. Nach einem Missverständnis in der Abwehr in Folge dessen der Schiedsrichter den ungestümen Einsatz von Fritz Pflug mit einem Strafstoß ahndete, überwand Robin Glänzel den VfB-Torwart zur Leipziger Führung. Bei dann verteiltem Spiel fehlte den Gästen bei ihren Offensivbemühungen oft nur der finale Pass. Die Multikultikicker präsentierten sich indes hellwach und münzten einen Ballverlust des VfB im Vorwärtsgang zur Erhöhung des Resultats um. Wenig später übersah der in diesem keinesfalls unfairen Spiel insgesamt elf gelbe Karten verteilende - Leipzig 6, VfB 5 – Unparteiische ein Strafraumfoul an Leo Felgenträger. Per Diagonalpass von Andy Hebler freigespielt behauptete sich schließlich Felix Geisler im Strafraum und machte den Spielausgang damit wieder offen. In der zweiten Hälfte hatten die Niederlausitzer zwar wieder die größeren Spielanteile, kamen aber kaum zu gelungenen Abschlüssen. Auch der sonst so treffsichere Hebler konnte den Inter-Keeper nicht überwinden, als er, kurz vor Ultimo  freigespielt, allein vor ihm auftauchte. „Wir konnten hier leider nicht an unsere starke Leistung des Mittwochsspiels in Bautzen anknüpfen“, äußerte sich  der Vorsitzende des VfB, Hans-Jörg Grafe, nach dem Spiel enttäuscht.

 

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Previous Next Play Pause
Donnerstag, 28 Oktober 2021 08:35

Eingewechselter Pauling avanciert zum Matchwinner

Budissa Bautzen – VfB Krieschow  1:2 (1:1)

VfB: Pflug – Gerstmann, Knechtel, Zickert, Jeschke (4.Pauling)  – Pahlow, Raak, Zurawsky, Felgenträger – Hebler (90+4.Barczewicz), Rangelov. Tore: 1:0 Schröder (19.), 1:1, 1:2 Pauling (40.,54.); Schiedsrichter: Meusel (Neuhaus-Schierschnitz);

Zuschauer: 219;

Mit dem 2:1-Sieg in Bautzen hat der VfB Krieschow Rang drei zurückerobert. Das kampfbetonte Spiel begann mit einer Schrecksekunde für den VfB, als Verteidiger Erich Jeschke verletzt passen und Trainer Toni Lempke die taktische Formation umbauen musste. Dies und den einem Missverständnis in der Abwehr geschuldeten Rückstand steckte die Mannschaft in überzeugender Manier weg. Der für Jeschke eingewechselte Christoph Pauling entpuppte sich als Glücksgriff. Nach dem Colin Raak den Pfosten traf versenkte der Youngster den abgeprallten Ball zum Ausgleich und münzte schließlich eine scharfe Eingabe Paul Pahlow´s zum Siegtor um. Mit diesem Erfolg im Rücken können die Krieschower zuversichtlich ihrem bereits am Samstag anstehenden nächsten Auswärtstrip entgegen sehen. In Torgau empfängt sie der dort ansässige FC International Leipzig. Die Multikulti-Truppe befindet sich derzeit im Umbruch. Zehn Spieler verließen den Club im Sommer. Dem stehen zwölf Neuzugänge gegenüber, welche Trainer Carsten Hänsel integrieren muss. Die Resultate sind daher eher durchwachsen, was, wie auch die aktuelle Platzierung in der Abstiegszone, nicht überbewertet werden sollte. Immerhin gelang zuletzt gegen Wernigerode der erste Heimsieg. Mit Obinna Johnson Illoka verfügt Inter über einen absoluten Knipser, der elf Treffer in zehn Einsätzen aufweist. Somit ist die dem VfB zugesprochene Favoritenrolle durchaus mit Vorsicht zu betrachten. Dessen ungeachtet ist die Marschrichtung des Trainers klar darauf ausgerichtet, den nächsten Dreier zu buchen. 

Die Tore zum Spiel gegen Bautzen gibt es hier zu sehen:

Mit der Partie bei Budissa Bautzen (Mittwoch, 18.30 Uhr, auf der Bautzener Müllerwiese) steht dem VfB Teil zwei der Dreifachbelastung dieser Englischen Woche bevor. Mit den Kickern aus der Sorbenmetropole hat der VfB noch keine eigenen Erfahrungen gemacht. Das Team um Trainer Stefan Richter zeigte in der laufenden Saison bislang Licht und Schatten. Den zuletzt erlittenen beiden 1:3- Niederlagen, in Bischofswerda und daheim gegen Wernigerode, steht das sensationelle Herauskegeln des 1.FC Lok Leipzig im Achtelfinale des Sachsenpokals gegenüber. Drei Pleiten in den bisherigen fünf Heimspielen  belegen aber auch, warum der Ex-Regionalligist aktuell nur auf Rang sieben der Tabelle rangiert. Toni Lempke wird nach der bitteren und dem Verlauf nach auch unglücklichen Niederlage in Sandersdorf seine Jungs sicherlich darauf einschwören, sofort wieder in die Erfolgsspur zurück zu kommen. Immerhin hat die Mannschaft spielerisch nahezu durchgängig überzeugt. Um den angepeilten Dreier zu realisieren wäre ein konzentrierterer Umgang mit den Chancen, wie zuletzt, als beste Möglichkeiten unglücklich aber auch fahrlässig vergeben wurden, Hauptfaktor des Erfolgsrezepts.

Das Interview mit Toni Lempke vor dem Spiel.

 

Montag, 25 Oktober 2021 06:04

Unnötige Niederlage in Sandersdorf

Union Sandersdorf – VfB Krieschow 2:1 (1:0)

VfB: Pflug – Jeschke, Knechtel, Zickert, Dahm – Pahlow (80.Felgenträger), Raak, Geisler (90+1.Pauling), Zurawsky (67.Gerstmann) – Hebler, Rangelow. Tore: 1:0 Hermann (36.), 1:1 Rangelov( 62.), 2:1 Hermann (76.); Schiedsrichter: Lorenz (Bad Langensalza);

Zuschauer: 93;

Mit der 2:1-Niederlage in Sandersdorf, kassierte der VfB seine erste Niederlage nach zuvor fünf Pflichtspielsiegen in Folge. Bei den Unionern kam er zunächst nicht in die Gänge. Der Tabellennachbar hielt gut dagegen und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel in welchem die Gastgeber die etwas besseren Möglichkeiten hatten. Einer verpassten Großchance der Anhaltiner folgte deren Führung, als die VfB-Abwehr bei einer Flanke nicht im Bilde war und Max Hermann einköpfte. Nach der Pause waren es dann aber die Niederlausitzer, welche den Ton angaben. Den Ball des beim Dribbling gefoulten Paul Pahlow eroberte sich Felix Geisler, der an der Grundlinie auf Dimitar Rangelov querlegte, der aus Nahdistanz vollstreckte. Der VfB war nun am Drücker und klar auf Sieg fixiert. Doch Union hatte Glück, als ein Handspiel, wie auch später ein Foul im Strafraum ungeahndet blieb und nutzte einen Ballverlust, aus dem Nichts heraus, erneut in Front zu gehen. Krieschow zog nochmals an, agierte aber glücklos bei den Abschlüssen. Verpasste Großchancen durch Rangelov, Geisler, der gleich drei besser positionierte  Mitspieler übersah, Colin Raak, dessen Ball prallte vom Innenpfosten ins Feld zurück und Hebler, dessen Drehschuss der Union-Keeper in starker Manier entschärfte, ließen die Sandersdorfer einen glücklichen Sieg bejubeln. VfB-Trainer Toni Lempke resümierte: „Zwei schwere Abwehrpatzer haben uns den zweimaligen Rückstand beschert, den wir trotz drückender Überlegenheit und bester Torchancen nicht mehr korrigieren konnten“.

Foto: Michael Kölbel

Samstag, 23 Oktober 2021 08:16

Gegen Sandersdorf Live auf SporttotalTV

Das Spiel gegen die SG Union Sandersdorf, könnt ihr hier Live verfolgen:

Freitag, 22 Oktober 2021 07:08

Englische Woche mit drei Auswärtskrachern

Gleich drei richtungsweisende Spiele erwarten den VfB binnen einer Woche. Die besondere Herausforderung besteht darin, dass, den Veränderungen des Rahmenspielplanes geschuldet, alle drei Partien auswärts zu bewältigen sind. Zum Auftakt geht es zur SG Union Sandersdorf. Mit den Anhaltinern haben die Krieschower bislang sechsmal die Klingen gekreuzt und dabei vier Siege und ein Remis eingefahren. Während unserer VfB aktuell, mit fünf Pflichtspielsiegen in Folge auf der absoluten Erfolgswelle schwebt, haben die Unioner zum Saisonstart aufhorchen lassen, als sie mit 4:0 in Plauen und 3:1 in Grimma gewannen und dem Topfavoriten Rot-Weiß Erfurt ein 1:1 abrangen. Danach setzte es zwar eine ernüchterndes 2:4-Heimpleite gegen Bautzen und im weiteren Verlauf einige nicht eingeplante Punktverluste. Doch dass mit dem Tabellenfünften nach wie vor zu rechnen ist, hat er u.a. im Sachsen-Anhalt-Landespokal-Achtelfinale bewiesen, als er gegen den Drittligisten Hallescher FC erst in der Verlängerung mit 0:1 unterlag. Zuletzt stehen ein 2:2 beim VfL Halle und ein 3:0 über Merseburg zu Buche. Für den VfB dürfte dieses Match also alles andere als ein lockerer Samstagnachmittagsausflug werden. VfB-Chefcoach Toni Lempke ist zuversichtlich: „Drei Auswärtsspiele innerhalb einer Woche – dass hatten wir so noch nicht. Gegen Sandersdorf sahen wir bislang immer gut aus, aber es ging trotz unserer guten Bilanz immer eng zu. Wir gehen positiv an diese Aufgabe heran und werden in allen drei Begegnungen auf Sieg spielen. Personell sieht es gut aus. Zumal die zuletzt fehlenden Tobias Gerstmann und Leo Felgenträger ihre Blessuren auskuriert haben und wieder im Mannschaftstraining involviert sind“.

Die „Zweite“ will ihre makellose Heimbilanz ausbauen

Die Reservemannschaft des VfB hat am Samstag, 15.00 Uhr, Eintracht Ortrand zu Gast. Ein Blick auf die Tabelle lässt keinen Zweifel an der Rollenverteilung dieser Begegnung aufkommen. Während der VfB als aktueller Tabellenzweiter die makellose Heimbilanz von 12 Punkte und 17:2 Toren in vier Spielen aufweist, sind die Südbrandenburger auswärts noch ohne Tor und konnten bei ihren vier Gastauftritten erst einen Punkt mitnehmen.

Montag, 18 Oktober 2021 06:35

Team II gewinnt Derby in Kunersdorf

Fichte Kunsersdorf – VfB Krieschow II 1:3 (1:2)
 
Tore: 
41' 1:1 L. Arlt, 44' 1:2 (FE) C. Hnyk, 90' 1:3 C. Pauling
 
Der VfB begann spielbestimmend aber noch ohne klare Abschlussmöglichkeit. Ein Schuss von Grunewald war der einzige Höhepunkt der ersten 30 Minuten. Auf der Gegenseite ein Kopfball von Knüpfer, den Graf zunächst parierte, dann aber unter tatkräftiger Mithilfe beider Arme von Knüpfer den Weg über die Linie fand. Alle haben es gesehen, bloß die Dame und Herren in rot nicht. Nach kurzer Diskussion und einigen gelben Karten besann sich der VfB wieder auf das Fußball spielen. Zunächst schweißt Arlt einen Freistoß aus 22 Meter unhaltbar in den Winkel. Keine zwei Minuten später konnte Kobelt nur unfair im Strafraum gebremst werden. Den fälligen Elfmeter verwandelt Hnyk gewohnt sicher zur Führung.
Auch in der zweiten Hälfte blieb der VfB dominant, ohne jedoch die sich bietenden Chancen in Tore zu verwandeln. Mit den Wechseln nach 60 Minuten kam neuer Schwung und so war es Zeuke der sich einen unholbaren Ball erlief und scharf nach innen passte. Leider waren seine Mitspieler zu überrascht um auf 3:1 zu stellen.

Fichte setzte nun alles auf eine Karte, blieb aber nach vorn harmlos. Die sich nun bietenden Konterchancen für den VfB wurden aber leichtfertig vertändelt und so blieb es bis zum Schluss spannend. Einige merkwürdige Schiedsrichter Entscheidungen trugen nicht gerade zur Entspannung bei. Der letzte Angriff des VfB wieder über den starken Zeuke, brachte dann durch Paulings Kopfball die Entscheidung.

Foto: Fussballknipser

Sonntag, 17 Oktober 2021 10:33

In Arnstadt weiter in der Erfolgsspur

SV Arnstadt – VfB Krieschow 0:2 (0:1)

VfB: Pflug – Jeschke, Knechtel, Zickert, Dahm (90+4.Pauling) – Pahlow, Raak, Geisler, Zurawsky – Hebler, Rangelow. Tore: 0:1Raak (33.), 0:2 Hebler (90+2.); Schiedsrichter: Müller (Weißenfels); Zuschauer: 100;

Mit diesem 2:0 in Arnstadt, dem vierten Sieg in Folge, haben sich die Krieschower auf Reichweite an die Tabellenspitze herangepirscht. Zunächst spielte der Aufsteiger sehr gut mit und versuchte mit ruhigem Aufbauspiel die Lücken in der VfB-Deckung zu finden. Mehr als einige Standards ließ diese jedoch nicht zu. Eine Hereingabe von Jonas Zickert, legte Martin Dahm per Kopf auf Colin Raak ab, der mit einem satten Schuss zur Führung einnezte. Von Mitko Rangelov in Szene gesetzt, verpasste es Hebler nur knapp nachzulegen und ein Abschluss von Felix Geisler konnten die Arnstädter gerade noch zur Ecke klären. Zur zweiten Hälfte kamen die Hausherren hoffnungsvoll aus der Kabine und beschäftigten die Niederlausitzer mit einigen Aktionen, welche allerdings wenig Zwingendes brachten. Der VfB erhöhte nochmals den Druck und erarbeitete sich, klar spielbestimmend, eine Reihe hochkarätiger Möglichkeiten. Aber ob Felix Geisler, Jonas Zickert, Martin Zurawsky, Martin Dahm oder Andy Hebler, allen klebte das Pech an den Stiefeln. Somit war die Chancenverwertung das einzige Manko der VfB-Kicker, was durchaus ins Auge gehen konnte, als Arnstadts Silvano Varnhagen Fritz Pflug mit einem kapitalen Distanzschuss zur Glanzparade zwang. In der Schlussphase hatte Geisler, bei einem Konter von Rangelov frei gespielt, die Entscheidung vor den Füßen. Somit blieb es spannend, bis Hebler eine Flanke Rangelovs zum Endstand veredelte. VfB-Trainer Toni Lempke konstatierte: „Eine souveräne Vorstellung meiner Mannschaft. Allerdings hätten wir angesichts unserer zahlreichen Chancen für eine schnellere Entscheidung sorgen müssen“.

 

 

 

Donnerstag, 14 Oktober 2021 16:38

Zu Gast in Arnstadt

VfB-Kicker wollen ihre Erfolgsserie in Arnstadt ausbauen

Zur Fortsetzung seiner Erfolgsserie geht der VfB erneut auf Reisen. Diesmal in die Mitte Thüringens zum Aufsteiger SV 09 Arnstadt. Als Vizemeister Thüringens nahm der Verein das Aufstiegsrecht für den verzichtenden Meister Wismut Gera wahr. Wie groß der Sprung von der Verbands-in die Oberliga ist, spürte die Mannschaft speziell in den ersten fünf Begegnungen, in welchen lediglich ein Sieg in Merseburg zu Buche steht. Dass die Truppe dennoch in der fünfthöchsten Spielklasse angekommen sein dürfte lassen ihre letzten drei Auftritte erahnen. Dank des Auswärtssiegs bei Inter Leipzig (1:0), dem ersten Heimpunkt (1:1) gegen Mitaufsteiger Wernigerode, sowie dem 1:1 bei Carl Zeiss Jena II ist der SVA in den letzten drei Punktspielen ungeschlagen. Um den Lauf unseres VfB unterbrechen zu können muss er allerdings seine Abwehr stabilisieren. Denn mit 20 Gegentoren in der Liga und zuletzt einem 2:4 im Thüringen-Pokal, beim Verbandsligisten Geratal, zeigte sich die Defensivabteilung äußerst anfällig. Für die Krieschower, denen es in den letzten vier Pflichtspielen endlich gelang, ihre Spielstärke mit Toren auch zählbar zu machen, ist die Marschrichtung klar auf den Dreier ausgerichtet. Wenn die Lempke-Schützlinge, in deren Aufgebot ein Fragezeichen um die zuletzt verletzten Tobias Gerstmann und Leo Felgenträger steht, die Aufgabe so konzentriert wie in den letzten Spielen angehen, sollte der fünfte Sieg in Folge zu realisieren sein. Anstoß am Samstag, 14.00 Uhr in Arnstadt.   

Am Sonntag, 15.00 Uhr ist dann auch die „Zweite“ in einem interessanten Match gefordert, wenn es zum benachbarten Rivalen Fichte Kunersdorf im Punktspiel der Landesklasse geht. Von der Papierform her ist der VfB favorisiert. Doch ist davon auszugehen, dass Fichte im Derby besonders motiviert sein und alles in die Waagschale werfen wird, hier für eine Überraschung zu sorgen.

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