von Roland Scheumeister
Bericht Achtelfinale Brandenburg-Pokal
Einheit Zepernick – VfB Krieschow 2:0 (1:0)
VfB: Fietz – Schubert (58.Tesche), Bittroff, Dreßler, Seibt – Pahlow, Raak (58.Gerstmann) – Michalski, Bürger (75.Habermann) – Stephan (46.Pereira Rodrigues), Hebler;
Tore: 1:0 (37.) Bache, 2:0 (87./Foulelfmeter) Nattermann; Schiedsrichter: Maurice Schmidt (Ahrensfelde); Zuschauer: 1.086;
Mit der nicht ganz unerwarteten Niederlage bei dem derzeit auf den Durchmarsch in die Oberliga fokussierten ungeschlagenen Aufsteiger in die Brandenburgliga müssen unsere 1921er auch das Thema Pokalverteidigung ad acta legen. Der Saisonfehlstart ist damit noch um eine weitere Enttäuschung vertieft worden. Allerdings hätte es auch eine VfB-Elf in Bestform gegen diesen hochkarätig besetzten Kontrahenten, der zudem von einer großen Zuschauerschar angespornt wurde, mit Sicherheit schwer gehabt, die nächste Runde zu erreichen. Unser VfB kann sich nun voll auf die Aufholjagd im Oberligaalltag konzentrieren. Im Potsdamer Pokalhit fand unsere Elf sehr gut in die Partie. Bereits nach fünf Minuten hatte Andy Hebler eine Freistoßchance aus guter Position, 17 Meter vor dem Tor. Doch sein Schuss blieb in der Mauer hängen. Krieschow kontrollierte das Spiel. Bei zwei jeweils guten Abschlüssen von Toby Michalski und Luis Bürger strich das Leder am Tor vorbei. Nach Flanke von Luis Bürger hatte Andy Hebler die bis dato größte Chance, konnte den Ball jedoch aus Nahdistanz nicht einköpfen. Als dann das Spiel etwas dahin plätscherte nutzten die Gastgeber, als Julian Bache, mit einem seitlichen Freistoß bedient, nicht attackiert wurde und unbedrängt einnetzen konnte, diese Chance zum Führungstor.
Damit gingen in unserem Team die Köpfe runter und der Halbzeitpfiff kam als Erlösung.
Nach der Pausenbesprechung hatte sich unsere Truppe, auch im Hinblick auf die insgesamt gute Vorstellung im ersten Durchgang, Mut gemacht und sich noch einiges vorgenommen. Die Viktoria-Elf kam druckvoll aus der Kabine und verpasste bei zwei Großchancen (48.,50.Min.) das 2:0, zog sich dann allerdings in die Konterstellung zurück. Leider konnten sich unsere Kicker darauf nicht einstellen. Zu ungenau agierend und gefühlt fast immer die falschen Entscheidungen treffend, fanden sie keine Lösung. Noch war nichts verloren. Aber bezeichnend für die momentane Situation konnte Maximilian Tesche den Torwart mit seinem Volleyschuss (78.) nicht überwinden und auch den Abpraller schoss er überhastet dem Keeper in die Arme. Als dann ein Potsdamer im Strafraum ungestüm zu Fall gebracht wurde, machte Routinier Tom Nattermann mit der Verwandlung des fälligen, berechtigten Elfers alles klar. VfB-Chefcoach Robert Koch konstatiert: „Eine enttäuschende, auf Grund des Verlaufs der zweiten Halbzeit auch verdiente, Niederlage. Wir sind alle brutal enttäuscht und unter Betrachtung der bisherigen Ergebnisse in den Oberligapunktspielen ist damit der Fehlstart in die Saison perfekt .
5.Spieltag Landesliga Staffel Süd
Team 2 überrennt ersatzgeschwächte Gubener
1.FC Guben - VfB 1921 Krieschow II 1:8 (1:5)
VfB: Siepert – Freigang (58.Kummer), Knechtel, Schieskow (58.) Schnakenberg, Kotrri – Semeniuk, Savaris Lopes (66.Richter) – Kamke (66.Leimer), Bernhardt (58.Neumann) –Karow, Gutar; Tore: 0:1 (10.) Kotrri, 0:2 (12.) Gutar, 0:3 (15.) Kamke, 1:3 (33.) Ben Nasseur, 1:4 (40.) Kotrri, 1:5 (41.) Gutar, 1:6 (51.) Semeniuk, 1:7 (83.) Schnakenberg, 1.8 (86.) Schnakenberg; Schiedsrichter: Jonas Kühn (Calau); Zuschauer: 105
Bei den durch Abgänge wichtiger Spieler im Umbruch befindlichen und zudem durch aktuelle Ausfälle personell arg geschwächten Gubenern startete unsere Reserveelf äußerst druckvoll in die Partie. Der Ball lief bei ansehnlichem Fußball. Bereits nach 15 Minuten waren alle Zeichen auf Sieg gesetzt. Zwei Angriffe durch die Mitte beendeten Enea Kotrri und Edy Gutar per Doppelschlag zur 2:0-Führung. Perfekt freigespielt legte Janis Kamke nach. Die Neißestädter bemühten sich um Schadensbegrenzung und hatten mit Josua Jantschke und Yaha Ben Nasseur auch zwei agile Angreifer in ihren Reihen. Als letzterer auf 1:3 verkürzte hätte es durchaus noch einmal spannend werden können, da sich unsere Jungs einige Ballverluste leisteten und sich kurzzeitig in die Konterstellung zurück zogen. So entstand eine brenzlige Situation als Josua Jantschke allein auf unser Gehäuse zusteuerte jedoch nicht erfolgreich abschließen konnte. Bei einem von Janis Kamke getretenen Freistoß lief Enea Kotrri ein und erhöhte auf 4:1. Edy Gutar staubte ab, nachdem Gubens Keeper den Ball nur abklatschen konnte. Sergii Semeniuk veredeldte einen schönen Angriff per Lupfer zum 6:1. Nach einigen Wechseln gab sich unser Team nochmal einen Ruck. Luca Andi Leimer gab seinen Einstand in der Truppe und bedankte sich für seine Einwechselung mit einer Supervorlage, welche William Schnakenberg zum 7:1 umsetzte, bevor er drei Minuten später auch den Schlusspunkt setzte.






