von Roland Scheumeister
Bericht 5. Spieltag Oberliga – Staffel Süd
VFC Plauen – VfB Krieschow 1:2 (1:2)
VfB: Fietz – Schubert, Pahlow, Raak, Dreßler – Zurawsky (88. Tesche), Bürger, Michalski, Stephan (68. Krautz), Seibt – Hebler (74. Böhme); Tore: 1:0 (21.) Martynets, 1:1 (37.) Michalski, 1:2 (44.) Bürger; Schiedsrichter: Chris Rauschenberg (Nessetal-Wenigenlupnitz); Zuschauer: 473;
Mit einem soliden Auftritt haben sich unsere wackeren VfB-Kicker ins Oberligageschäft zurückgemeldet und sich endlich für ihren hohen Aufwand belohnt. Beim angesichts der aktuellen Situation favorisierten VFC Plauen war unsere Truppe von Beginn an gut drin, bewegte sich gut und ließ den Ball laufen. Mit viel Ballbesitz wurden die Gastgeber in ihre Hälfte gedrängt, ohne dass unsere 1921er dabei zunächst klare Torchancen erzwangen.
Sehr ärgerlich war dann auch, dass ausgerechnet in dieser Druckphase, aus einem Befreiungsschlag der Vogtländer heraus, gepaart mit einer Fehlerkette in unserem Defensivverband, ein Konter entstand, welcher nach einem finalen Querpass eiskalt zur VFC-Führung umgemünzt wurde. Unsere Elf schüttelte sich nur kurz, blieb in ihrem Rhythmus und behielt somit das Heft des Handelns in den Händen.
Folgerichtig konnte dann auch Toby Michalski verdientermaßen ausgleichen. Zwei Riesenchancen folgten. Andy Hebler zwang den VFC-Keeper mit einem 20-m-Freistoß über die Mauer zur Glanzparade und nach einem Steckpass von Toby Michalski konnte der Torwart im Eins-zu-eins gegen Aaron Stephan den Ball nur kurz abwehren, doch Paul Pahlows Nachschuss führte nicht zum Erfolg.
Für die verdiente Pausenführung sorgte schließlich Louis Bürger, der nach innen dribbelte und einnetzte.
Nach der Pause entfachten die Plauener deutlich mehr Druck, während unser Team etwas passiver agierte, diese Druckphase aber schadlos überstand, bevor das Spiel wieder offener wurde. Plauen blieb vor allem durch Standards gefährlich, bei denen allerdings unser Schlussmann Justin Fietz stets im Bilde war.
Bei zwei guten Konterchancen war durchaus noch eine Resultatserhöhung möglich, doch Louis Bürger konnte einen Pass von Andy Hebler nicht veredeln und scheiterte anschließend nach einem Solo im Eins-zu-eins-Duell mit dem Torwart.
VfB-Trainer Robert Koch äußerte sich erleichtert: „Am Ende ein verdienter Sieg, mit dem die harte Arbeit der letzten Wochen endlich in ein positives Ergebnis umgewandelt wurde. Er tut der Mannschaft gut, es freut mich für die Jungs und hat gezeigt, dass wir noch gewinnen können.“






