VfB 1921 Krieschow II – FV Erkner 5:1 (2:0)
VfB: Siepert – Schnakenberg (79.Neumann), Savaris Lopes, Künzel, Kamke (68.Schieskow) – Semeniuk, Karow – Scheppan (76.Matthiaschk), Renno (68.Richter), Bernhardt (76.Lehmann) – Gutar; Tore: 1:0 (32.) Kamke, 2:0 (39.) Scheppan, 3:0 (55.) Künzel, 4:0 (65.) Renno, 4:1 (74.) Haserück, 5:1 (81.) J.-L. Lehmann;
Schiedsrichter: Nico Läufer (Luckenwalde); Zuschauer: 47
Zum Heimauftakt gestalteten unsere Nachrücker das Spiel gegen die, angesichts ihres klaren 3:0-Sieges im Auftaktspiel über Wacker, unerwartet schwach auftretenden Erkneraner durchweg überlegen. Die Randberliner setzten auf eine totale Defensivtaktik. Selbst ihre Sturmspitze verharrte 30m vor dem eigenen Gehäuse, so dass sich das Geschehen in die gegnerische Hälfte verlagerte. Obwohl klar überlegen machte unsere Elf, von der Mauertaktik offenbar etwas überrascht, zu wenig aus der Situation. Schließlich beendete der stark aufspielende Louis Scheppan den Bann. Zunächst bereitete er das 1:0 für Janis Kamke vor und legte kurz darauf gekonnt mit seinem Schuss via Innenpfosten selbst zum 2:0 nach. Mit seinem erneut starken Auftritt sicherlich auch ein Kandidat für höhere Aufgaben. Der FV Erkner verharrte auch in der zweiten Halbzeit, ungeachtet des 0:2-Rückstandes, in der Abwehrhaltung. Das Spiel verflachte und blieb auch nach dem aus dem Nichts erzielten 3:0 auf bescheidenem Niveau. Immerhin bewiesen unsere Jungs Ehrgeiz, indem, allerdings etwas auf Kosten der Spielkontrolle, praktisch jeder den Torerfolg suchte. Dadurch kamen sogar die Gäste noch zu einigen Kontermöglichkeiten und schließlich zum Ehrentor. Insgesamt ließ unsere Abwehr, in welcher Weslen Savaris und Lucas Künzel soweit nötig alles abräumten, aber nichts anbrennen. Der von Wacker Ströbitz nach Krieschow gewechselte Tim Renno gab mit dem 4:0 seinen Einstand und auch A-Junior Jan-Luca Lehmann unterstrich sein Talent mit seinem gekonnten Abschluss zum 5:1. Unser sportlicher Leiter Toni Lempke, allen noch als langjähriger Erfolgstrainer der Ersten bekannt, betreute diesmal unsere zweite Garnitur für das verhinderte Trainergespann Thomas Schmidt & Erik Gessner an der Seitenlinie und bescheinigte ihr eine echt gute Mannschaftsleistung: „Wir waren in allen Bereichen überlegen. Hinsichtlich der starken Mannschaftsleistung gab es nur wenig Leistungsgefälle. Bei der klaren Überlegenheit wurden allerdings noch einige Chancen liegen gelassen“.






