VfB: Fietz – Gerstmann, Schmidt, Dreßler – Pahlow (82.Böhme), Raak – Seibt (63.Michalski), Zurawsky (75.Krautz), Stephan (75.Tesche) – Schubert (63.Bürger),Hebler;
Tore: 0:1 (17./Foulelfmeter) Hebler, 0:2 (32.) Zurawsky, 0:3 (65.) Michalski, 0:4 (73.) Michalski; Schiedsrichter: Fabio Stemmler (Potsdam); Zuschauer: 165;
Unsere Mannschaft präsentierte sich gut auf die motiviert und couragiert startenden Gastgeber eingestellt. Bei ersten guten Aktionen unserer Elf konnten sich die Einheit-Kicker mehrfach nur mit Fouls behelfen, kassierten binnen weniger Minuten gleich zwei gelbe Karten und als Aaron Stephan, mit einem Schnittstellenpass bedient, im Strafraum zu Fall gebracht wurde, verwandelte Kapitän Andy Hebler den fälligen Elfer zur Führung. Das spielerisch starke Landesligaspitzenteam brachte zwar nicht die nötige Durchschlagskraft auf, um den Zweiklassenunterschied ergebniswirksam zu kaschieren, verpasste aber bei einer Doppelchance (35.M.) nur knapp den Ausgleich. Wenig später schloss Martin Zurawsky eine gelungene Freistoßvariante zum 0:2 ab. Nach der Pause verstärkten die Zepernicker noch einmal ihre Bemühungen um den Anschlusstreffer, welche aber von unserer konzentriert zu Werke gehenden Defensive in Keime erstickt wurden. Mit dem Zweitorevorsprung im Rücken schaltete unsere Truppe zwischenzeitlich einen Gang runter, bevor die Einwechsler neuen Schwung ins Spiel brachten und maßgeblich an der Vorentscheidung mitwirkten. Nur zwei Minuten nach seiner Einwechselung war es Toby Michalski, der den Ball im Abschluss einer schönen Kombination über Martin Zurawsky und Bastian Dreßler per Steckpass in den Lauf gespielt bekam, nach Innen zog und zum 0:3 einnetzte. Er stand auch goldrichtig als Zepernicks Torwart zwar im Eins zu Eins Duell zunächst gegen Andy Hebler bestand, den von Aaron Stephan quer gelegten Abpraller aber zum 0:4 ummünzen konnte. VfB-Cheftrainer Robert Koch äußert sich insgesamt zufrieden zur Leistung seiner Schützlinge: „Am Ende steht ein verdienter Sieg in einem Spiel in welchem meine Mannschaft die zuletzt aufgetretenen Schwächen, insbesondere im Defensivbereich, weitgehend ausgemerzt hatte. Wichtig für die Moral war das mit diesem Sieg verbundene Positiverlebnis nach der vorangegangenen Ergebniskrise. Die Truppe hat gezeigt, was möglich ist, wenn alle zu 100% Gas geben. Beim Spiel mit dem Ball ist zwar noch Luft nach oben, aber unterm Strich zählt heute vorrangig das mit dem Einzug ins Achtelfinale erreichte Ziel“.






