Tabelle

Platz Mannschaft Sp Diff Pkt
1. RSV Eintracht 30 +32 68
2. Freital 30 +29 59
3. Plauen 30 +24 59
4. Auerbach 30 +14 51
5. Halberstadt 30 +5 48
6. Halle 30 +23 46
7. Bautzen 30 +11 45
8. Krieschow 30 +6 43
9. Glauchau 30 -6 40
10. Sandersdorf 30 -1 39
11. Wernigerode 30 -17 33
12. Rudolstadt 30 -21 33
13. Stendal 30 -18 30
14. Grimma 30 -26 28
15. Bischofswerda 30 -25 25
16. Heiligenstadt 30 -30 20
Dienstag, 09 Juni 2026 10:29

VfB-Reservisten gewinnen Spitzenspiel beim starken 1. FC Guben

von Roland Scheumeister

29. Spieltag Landesliga Staffel Süd

1.FC Guben – VfB 1921 Krieschow II 1:3 (1:2)

VfB: Groß – Grobstich, Schieskow, Kotrri, Schmidt – Semeniuk, Richter – Kummer (90. Hnyk), Bernhardt (61. Schnakenberg) – Mitropoulos (61. Konzack/80. Matthiaschk) – Scheppan (80. Neumann);
Tore: 0:1 (13. Scheppan), 1:1 (20. Jantschke), 1:2 (33. Kummer), 1:3 (76. Semeniuk);
Schiedsrichter: Nico Läufer (Luckenwalde);
Zuschauer: 175

Der aktuellen Papierform entsprechend war unsere zweite Garnitur durchaus in der Außenseiterrolle an die Neiße gereist. Zumal die Gubener hochmotiviert waren, ihren zweiten Tabellenplatz zu festigen und zudem bei bis dato 96 Treffern die Einhundert-Tore-Marke zu knacken. Unsere Jungs wollten indes ihren respektablen vierten Rang verteidigen und präsentierten sich von Beginn an gut auf den Gegner eingestellt. Gegen die hoch anlaufenden Gastgeber verloren unsere 1921er nie die Kontrolle.

Nach einer von Sergii Semeniuk getretenen, zunächst abgewehrten Ecke war Louis Scheppan mit dem zweiten Ball per Drehschuss zum Führungstor zur Stelle. Die Gubener ruckten an und trafen im Abschluss eines Konters aus spitzem Winkel zum Ausgleich. Unsere Elf war nun einer Druckphase ausgesetzt und hatte Glück, dass das Tor zum 2:1 wegen eines vermeintlichen Torwartfouls nicht anerkannt wurde. Auf der anderen Seite spielte Pavlos Mitropoulos das Leder nach einem Ballgewinn in die Schnittstelle der Abwehr, wo Maximilian Kummer in perfekter Manier zur erneuten VfB-Führung einnetzte.

Die zweite Halbzeit begann mit zwei Riesenchancen für den VfB, durch welche Louis Scheppan bzw. Tim Richter nicht verwerten konnten. Im weiteren Verlauf neutralisierte sich das Geschehen weitgehend, wobei unsere Jungs nichts zuließen und die Gubener Torjäger Franz Krüger und Niclas Straube sowie der Ex-Krieschower Kamil Antosiak nicht zum Zuge kamen. Nach einem Foul an Sven Konzack münzte Sergii Semeniuk den fälligen Freistoß direkt ins Torwarteck zum 1:3 um. Der FCG kam zu keinen echten Chancen mehr, und unser VfB brachte diesen etwas überraschenden Sieg souverän über die Zeit.

Trainer Thomas Schmidt zollte seiner Truppe ein dickes Lob für diesen überzeugenden Auftritt: „Es war mit das beste Spiel dieser Saison. Wir hatten in beiden Halbzeiten jeweils einen 5-Minuten-Wackler und hielten ansonsten die Gubener, ansonsten sehr erfolgreichen Gubener Angreifer, sehr gut unter Kontrolle.“

Vorschau auf das kommende Wochenende

Team 2 gastiert im letzten Saisonspiel in Ströbitz. Auch unsere Nachrücker beenden diese im Männerbereich holprige, am Ende aber sehr erfolgreiche Saison und sind im letzten Saisonspiel, am Samstag, dem 13.06.2026, 15:00 Uhr, noch einmal auswärts gefordert und treffen auf dem Sportplatz an der Zahsower Straße auf Wacker Ströbitz. Wegen der anstehenden Baumaßnahmen im Krieschower Sportpark wurde das Heimrecht vorsorglich getauscht.

Da beide Vereine nicht nur territorial, sondern auch tabellarisch benachbart sind, geht es bei den punktgleichen Kontrahenten noch um den vierten Platz in der Abschlusstabelle. Unsere 1921er sind im Torverhältnis mit sechs Treffern im Vorteil, wodurch bereits ein Remis reichen würde, diesen vierten Platz zu behaupten. Das Gerangel um die Optimierung der Platzierung könnte diesem Duell etwas mehr Brisanz als ein bedeutungsloses Freundschaftsspiel verleihen.

Somit ist durchaus ein interessanter Schlagabtausch auf Augenhöhe zu erwarten, bei welchem die jeweilige Tagesform für das Resultat von entscheidender Bedeutung sein dürfte. Zudem hat unsere Zweite noch eine Rechnung mit den Westcottbusern zu begleichen, denn im Hinspiel stand im heimischen Sportpark eine 1:3-Pleite zu Buche.

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