Tabelle

Platz Mannschaft Sp Diff Pkt
1. RSV Eintracht 29 +31 65
2. Freital 29 +30 59
3. Plauen 29 +22 56
4. Auerbach 29 +12 48
5. Halberstadt 29 +5 47
6. Halle 29 +23 45
7. Bautzen 29 +13 45
8. Krieschow 29 +8 43
9. Glauchau 29 -5 40
10. Sandersdorf 29 -2 36
11. Wernigerode 29 -16 33
12. Rudolstadt 29 -19 33
13. Stendal 29 -20 27
14. Bischofswerda 29 -23 25
15. Grimma 29 -28 25
16. Heiligenstadt 29 -31 17
Montag, 18 Mai 2026 16:05

Verdiente Punkteteilung im letzten Heimspiel der Saison

von Roland Scheumeister

29.Spieltag Oberliga Staffel Süd

VfB 1921 Krieschow – Bischofswerdaer FV 1:1 (0:1)

VfB: Mellack – Gerstmann, Raak (82.Krautz), Grimm, Fuchs – Pahlow, Zurawsky (60.Knechtel) – Seibt (60.Felgenträger), Michalski (83.Tesche) – Stephan (73.Zizka), Hebler; Tore: 0:1 (18.) Bürger, 1:1 (60.) Hebler;Schiedsrichter: Laurenz Werner (Colditz);

Zuschauer: 288.

Das Duell der beiden Dauerkonkurrenten dieser Liga stand unter sehr unterschiedlichen Voraussetzungen. Denn während unsere Truppe nur noch um die „Goldene Ananas“, der Optimierung des letztendlich wenig bedeutenden Rangs in der Abschlusstabelle, gefordert ist, ging es auf Seiten des FV Bischofswerda schlichtweg um den Klassenerhalt. Zunächst starteten beide Teams ziemlich offensiv in die Partie. Andy Hebler verpasste mit einem knapp über das Tor gezirkelten Freistoßball nur knapp die frühe Führung (3.Minute). Dann ging es hin und her. Von einem Ballverlust im Spielaufbau unserer Kicker profitierend lief Luis Bürger unserer Abwehr auf der linken Seite davon und schloss mit einem Schuss ins lange Eck, via Innenpfosten, zur Gästeführung ab. Unsere Jungs bemühten sich um den Ausgleich, konnten sich aber gegen die engagiert, kompromisslos und zielstrebig agierenden „Schiebocker“ nicht wie gewünscht entfalten. Dennoch gab es einige Möglichkeiten. U.a. bei einem knapp das Tor verfehlenden Kopfball Martin Zurawskys (34.M.) oder einem gefährlichen Distanzschuss von Janis Fuchs (45+2.), den der Torwart zur Ecke lenkte. Offensiv startete unsere Elf in den zweiten Durchgang und der BV konnte, unmittelbar nach dem Wiederbeginn, im Strafraumgetümmel gerade noch den Ausgleich verhindern. Die Bemühungen unserer 1921er fanden schließlich ihren Lohn, als sich BV-Keeper Stefan Kiefer bei einem tückischen Aufsetzer verkalkulierte und die Kugel sich vom Fuß unseres Kapitäns Andy Hebler über die Linie senkte. Die Oberlausitzer wollten natürlich den Dreier und mobilisierten nochmals alle Kräfte. So war auch Sebastion Mellack in einigen brenzligen Situationen gefordert. Etwa mit einer spektakulären Faustparade (67.M.) und wenig später mit einer starken Reaktion. Nach dieser Druckphase der Gäste ruckte unsere Mannschaft noch einmal an. Ein Foul an Andy Hebler wurde als Vorteil ausgelegt und als auch der daraufhin in Schussposition gekommene Toby Michalski ebenfalls zu Fall gebracht wurde blieb der Elfmeterpfiff aus.

Colin Raak zwang Stefan Kiefer nochmals zu einer starken Parade. Schließlich brachten die wackeren Gäste das Remis über die Zeit. BV-Trainer Frank Rietschel war dann mit dem Teilerfolg auch nur halb zufrieden: „Wichtig war es für uns natürlich, hier etwas mitzunehmen. Ein Wenig enttäuscht bin ich, weil es zum angestrebten Dreier nicht gereicht hat. Wir hätten zwischen der 50. und 70.Minute etwas mutiger spielen müssen. Im Schlussgang spielten beide Teams auf Sieg. Wir müssen nun im letzten Spiel, gegen Plauen, alles heraushauen und hoffen auf Schützenhilfe des VfB, dem wir zu seiner Teilnahme am DFB-Pokal gratulieren, in seinem letzten Punktspiel bei unserem Konkurrenten im Abstiegskampf, Lok Stendal“. Robert Koch sprach seinen Dank an Alle – Sponsoren, Helfer, Trainer, Spieler und Fans - für die Unterstützung in dieser Saison aus und bemerkte zum Spiel: „Es war kein gutes Oberligaspiel. Zu viele Ballverluste und zu wenig Bewegung prägten unser Spiel in der ersten Halbzeit. In der zweiten Hälfte war es etwas besser und zum Schluss waren wir stärker. Einige unserer Spieler hatten offenbar schon das Pokalfinale gegen den FC Energie in den Hinterköpfen. Im letzten Punktspiel, in 14 Tagen in Stendal, werden wir noch einmal alles geben. Denn es ist ein Herzenswunsch von mir, dass Schiebock oben bleibt.“

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