Von Roland Scheumeister
Ein äußerst dickes Brett hat unser Oberligateam zu bohren, wenn es am Samstag, d. 25.04., um 14:00 Uhr in der Arena zur Vogelweide gilt, gegen den VfB Auerbach zu bestehen.
Die Vogtländer haben derzeit einen Superlauf, was sich in der Tatsache widerspiegelt, dass sie in den letzten neun Punktspielen ungeschlagen geblieben sind und lediglich im Halbfinale des Sachsen-Pokals knapp dem Regionalligisten FSV Zwickau mit 1:2 unterlagen.
Nachdem es in den bisherigen Vergleichen zwischen Auerbach und Krieschow stets eng und mit wechselnden Resultaten zuging, sind unsere 1921er diesmal etwas in der Außenseiterrolle.
Dass die Koch-Schützlinge aber dennoch das Potenzial haben, bei entsprechender Einstellung und vor allem Konzentration jeden Kontrahenten dieser Oberligastaffel zu schlagen, haben sie erst kürzlich mit dem 5:1 über Halberstadt und dem Einzug in das Landespokalfinale unterstrichen.
Wenn die Mannschaft endlich auch Leistungskonstanz erreicht, sollte auch von der aufwändigen Reise ins Vogtland nicht mit leeren Händen zurückgekehrt werden.
Das Trainerteam kann – ungeachtet der Ausfälle von Colin Raak (nach Rot noch für ein Spiel gesperrt) und Manuel Seibt (nach Verletzung im Spiel gegen Halberstadt noch nicht einsatzfähig) – auf einen starken Kader bauen, der das Zeug zu einer erfolgreichen Revanche für die 0:2-Heimpleite des Hinspiels haben sollte.
VfB-Reservisten empfangen kampfstarke Briesker Knappen
Unsere zweite Garnitur steht ebenfalls vor einer durchaus schwierigen, aber lösbaren Aufgabe, wenn am Samstag, d. 25.04., um 15:00 Uhr der FSV Glückauf Brieske/Senftenberg im Sportpark gastiert.
Die traditionsreichen Knappen haben sich nach ihrer Rückkehr, nach anfänglichen Problemen, in der Landesliga gefestigt und rangieren in der separaten Rückrundentabelle auf Platz 3 (VfB 5.), sodass unsere Nachrücker mit Sicherheit gefordert werden.
Schon im Hinspiel musste beim 5:4 unserer Kicker am Ende um den Sieg gebangt werden, als die Briesker Schneid bewiesen und es nach unserer 4:1- bzw. 5:2-Führung noch einmal eng werden ließen.






