23. Spieltag Oberliga Staffel Süd
Herber Rückschlag folgt der Pokaleuphorie
VfB 1921 Krieschow – Budissa Bautzen 0:3 (0:1)
VfB: Mellack – Gerstmann, Bittroff, Knechtel, Fuchs – Pahlow (78. Tesche), Raak (78. Krautz), Michalski (78. Hebler), Felgenträger (67. Zurawsky) – Zizka (67. Seibt), Pereira Rodrigues
Tore: 0:1 (40./Foulelfmeter) Hennig, 0:2 (89.) Hennig, 0:3 (90.+2) Noack
Schiedsrichter: Julius Hanft (Berlin)
Rote Karte: (59.) Bittroff (Reklamieren)
Zuschauer: 233
Unser VfB startete ordentlich in die Partie, entwickelte aber insgesamt zu wenig Durchschlagskraft, um das Bautzener Abwehrbollwerk zu knacken. Colin Raak verfehlte mit einem gefährlichen Distanzschuss nur knapp die Führung.
Als dann der Schiedsrichter wegen vermeintlich gefährlichen Spiels eines VfB-Verteidigers einen Elfmeter verhängte, ließ sich Bautzens Felix Hennig die Chance nicht entgehen und verwandelte eiskalt.
Als nur wenige Minuten später auch auf Strafstoß für unsere Jungs entschieden wurde, fehlte Migu Rodrigues die Kaltschnäuzigkeit eines Vollstreckers. FSV-Keeper Erik Hermann hatte wenig Mühe, den schwach geschossenen Ball zu parieren.
Kurz nach der Pause wurde dann auch noch Alexander Bittroff wegen aus Schiedsrichtersicht zu heftigen Reklamierens des Feldes verwiesen.
Unsere Truppe gab sich keinesfalls geschlagen. Die Einwechslungen brachten noch einmal frischen Wind in unser Spiel und trotz Unterzahl wirkte Krieschow optisch überlegen. Aber es fehlte die Effizienz bei den Abschlüssen. Migu hatte erneut Pech, als er nur den Pfosten traf (82. Min.).
Anders die Bautzener, deren optimale Chancenverwertung an diesem Nachmittag den Unterschied machte. Felix Hennig vollendete einen Konter zum 0:2, bevor – ebenfalls per Konter – Maximilian Noack den Deckel draufmachte.
17. Spieltag Oberliga Staffel Süd
Routiniers sorgen für versöhnliches Ende der Doppelbelastung
Einheit Wernigerode – VfB 1921 Krieschow 1:2 (0:2)
VfB: Mellack – Tesche (90.+2 Kotrri), Pahlow, Wojenmaster, Fuchs – Raak, Zurawsky – Seibt, Felgenträger (78. Grobstich) – Pereira Rodrigues (83. Zizka), Hebler (83. Krautz)
Tore: 0:1 (15.) Hebler, 0:2 (30.) Zurawsky, 1:2 (78./Foulelfmeter) Treu
Schiedsrichter: Benjamin Seidl (Werdau)
Zuschauer: 201
Die „Osterspazierfahrt“ in den Harz musste Trainer Robert Koch ohne eine Reihe wichtiger Stammspieler antreten. Sperren, kleine Blessuren und andere Gründe ließen das Aufgebot schrumpfen.
Umso erfreulicher zu bewerten war dann die Tatsache, dass sich die Mannschaft, angeführt von den unverwüstlichen Routiniers Andy Hebler und Martin Zurawsky sowie unterstützt von einigen in die Bresche springenden Akteuren aus der vermeintlich zweiten Reihe, sehr gut verkaufte.
Andy Hebler setzte gleich zu Beginn zwei Achtungszeichen mit einem Abseitstor und einem Schuss knapp über den Kasten. Im Anschluss an eine Freistoßkombination über Migu Rodrigues und Leo Felgenträger war er dann aber mit dem Führungstor zur Stelle.
Wernigerode rannte auf den Ausgleich an, wodurch sich unserer Elf viele Räume boten. Leo Felgenträger tankte sich durch die gegnerischen Reihen, legte auf Martin Zurawsky ab, der per Kopf zum 0:2 vollendete.
Einige gefährliche Angriffe der Hausherren überstand unsere Truppe unbeschadet. Im zweiten Durchgang erhöhte die Einheit-Elf den Druck und kam, nachdem Christian Wojenmaster etwas zu ungestüm verteidigte, per Elfmeter zum Anschlusstreffer.
Viel mehr ließ unsere Mannschaft allerdings nicht zu. Andy Hebler verpasste nur knapp die Vorentscheidung (80. Min.), und im Schlussabschnitt wurde mit geschicktem taktischen Spiel sowie einer Glanzparade von Sebastian Mellack (90.+1) der Sieg über die Zeit gebracht.






