VfB Hohenleipisch – VfB Krieschow 1:3 (0:1)
VfB: Mellack – Bittroff, Knechtel, Grimm – Pahlow, Raak, Zurawsky (67. Zizka), Seibt (74. Gerstmann), Michalski (86. Tesche) – Pereira Rodrigues (86. Fuchs), Hebler.
Tore: 0:1 (41./Foulelfmeter) Hebler, 1:1 (46.) Kniesche, 1:2 (67./Handelfmeter) Hebler, 1:3 (90+3./Foulelfmeter) Hebler
Schiedsrichter: Baldur Berg (Babelsberg)
Zuschauer:571
Es war das erwartete, schwere Pokalspiel gegen einen tief stehenden, sehr kompakten Landesligisten. Unsere Mannschaft nahm die Bedingungen gut an, kämpfte um jeden Ball und zeigte die nötige Bereitschaft für ein Duell auf schwierigem Geläuf. Trotz viel Ballbesitz und immer wieder gut vorgetragenen Angriffen über die Außen war die Defensive der Gastgeber stabil und konnte gefährliche Situationen mehrfach im letzten Moment entschärfen.
Da der entscheidende Treffer aus dem Spiel heraus zunächst ausblieb, musste wieder ein Strafstoß herhalten: Toby Michalski wurde im Strafraum klar gefoult, und Andy Hebler brachte unsere Mannschaft per Elfmeter in Führung.
Der Ausgleich der Gastgeber fiel unmittelbar nach Wiederanpfiff. Felix Kniesche nutzte einen langen Ball und das in dieser Szene schwache Zweikampfverhalten im Abwehrzentrum zum 1:1. Getragen von der lautstarken Kulisse witterte Hohenleipisch kurzzeitig seine Chance, doch unser Team fand schnell zurück in die Spur, kontrollierte die Partie wieder und erspielte sich zunehmend klare Möglichkeiten.
Die erneute Führung fiel nach einem Handspiel im Strafraum – erneut verwandelte Hebler sicher. Kurz danach trafen Miguel Rodrigues und erneut Hebler, doch beide Treffer wurden wegen vermeintlichen Abseits aberkannt – beim Hebler-Tor eine äußerst strittige Szene, da der Ball vom Gegenspieler kam.
Die Entscheidung fiel in der Nachspielzeit: Tobias Gerstmann tankte sich über das halbe Feld durch, und Hohenleipischs Keeper konnte das Tor nur per Foul verhindern. Hebler blieb cool und machte seinen dritten Elfmeter zum 1:3-Endstand.
Robert Koch fasste zusammen:
„Wie schon in Guben war es ein typisches Pokalspiel – kurios, intensiv und mit drei Elfmetern natürlich besonders. Wir sind verdient, wenn auch nicht immer souverän, ins Halbfinale eingezogen. Und genau das zählt.“
Landesliga – 11. Spieltag
Zweite dreht Halbzeitrückstand zum Sieg
SG Großziethen – VfB Krieschow II 2:3 (2:1)
VfB: Pflug – Neumann, Schieskow, Gutar, Kamke – Semeniuk, Kummer – Scheppan (90+2. Londono Ramirez), Bernhardt – Antosiak – Konzack
Tore: 1:0 (25.) Reuter, 2:0 (26.) Reuter, 2:1 (44.) Gutar, 2:2 (47.) Antosiak, 2:3 (51.) Antosiak
Schiedsrichter: John Aßmann (Berlin)
Zuschauer: 32
Unsere Reserve tat sich unter widrigen Bedingungen – Flutlicht, Nieselregen und schwer sichtbaren Bällen – zunächst schwer. Großziethen kam besser ins Spiel und nutzte zwei leichtfertige Ballverluste unserer Mannschaft zu einem schnellen Doppelschlag. Danach wurden die Gastgeber passiver und unser Team fand zunehmend Zugriff. Der Anschluss durch einen sehenswerten Freistoß von Edy Gutar brachte die Partie zurück ins Leben.
Direkt nach der Pause sorgten die 1921er für einen perfekten Start: Erst traf Kamil Antosiak per Volley aus 16 Metern, wenige Minuten später verwertete er einen Abpraller per Kopf – 2:3. In der Schlussphase verteidigte unser Team clever und brachte den Auswärtssieg souverän über die Zeit.






