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Sonntag, 21 April 2024 17:06

Unterhaltsamer Achterbahnkick stoppt Ergebniskrise

VfB Krieschow – Germania Halberstadt 3:2 (1:1)

VfB: Pflug – Jeschke, Knechtel (70.Seibt), Grimm, Fuchs – Raak, Pahlow, Dahm, Felgenträger (90.Scheppan) – Zurawsky – Hebler. Tore: 1:0 (14.) Dahm, 1:1 (35.) Kosak, 1:2 (54.) Poser, 2:2 (68.) Pahlow, 3:2 (82.) Zurawsky; Schiedsrichter: Ronny Walter (Hartha); Zuschauer: 214;

Der Wille, die seit Wochen anhaltende, nervige Ergebniskrise zu beenden, war unserer Mannschaft mit dem Anpfiff dieser Begegnung anzumerken. In dem flotten Kick setzten sie gegen die spielstarken, aber zu verhalten agierenden Harzstädter die ersten Akzente. Leo Felgenträger verpasste knapp die erste Torgelegenheit (8.Min.)., bevor Martin Dahm eine Flanke des aufgerückten Jannis Fuchs, am langen Pfosten goldrichtig positioniert, per Kopf zum Führungstor veredelte. Weitere Hochkaräter folgten und hätten durchaus eine Vorentscheidung bewirken können. So reagierte Halberstadts Keeper und Kapitän Lucas Cichos stark bei einem Distanzhammer von Jannis Fuchs. (18.) und keine Minute später musste ein Gäste-Verteidiger den Ball, nach Ecke, von der Linie kratzen. Die Germanen ruckten an und registrierten eine Doppelchance, welche durch Fritz Pflug bzw. die Torlatte vereitelt wurde. Der in dieser Strafraumsituation erzielte Treffer der Harzer fand wegen Abseits keine Anerkennung. Krieschow blieb am Drücker, während Halberstadt, in diesem munteren und abwechslungsreichen Spiel, mit gefährlichen Kontern aufwartete. Dann war es Corvin Kosak, der seine Führung in der OL-Süd-Torschützenliste mit seinem achtzehnten Treffer ausbaute, indem er im Strafraum die Lücke zum Einnetzen fand. Wenig später verpasste Colin Raak, nach einem Freistoß, die Riesenchance zur erneuten Führung. Auf der anderen Seite krachte ein Schuss der Harzer an die Latte. Flott und unterhaltsam gestaltete sich auch der zweite Durchgang. Die Halberstädter kamen recht griffig aus der Kabine und drehten das Resultat, indem Nick Poser eine Eingabe zählbar machte. Fast im Gegenzug wurde unser kaum zu bremsende Leo Felgenträger im Strafraum zu Fall gebracht. Der ansonsten viel durchgehen lassende Schiri zögerte keine Sekunde mit dem Elfmeterpfiff. Doch unser sonst so treffsichere Torgarant Andy Hebler hämmerte das Streitobjekt an den Pfosten. Trotz dieser, binnen zwei Minuten erfolgten, Negativ-Knackpunkte spielten unsere 1921er unverdrossen weiter und zeigten echte Moral. Die Abwehr stand recht sicher, räumte mit absoluter Kopfballhoheit fast alles ab und war somit ein sicherer Rückhalt für die Schlussoffensive. Ein Zuspiel von Felge nutzte der kampfstarke und an allen Ecken und Enden präsente „Pitbull“ Paul Pahlow zum Ausgleich. Im optisch ausgeglichenen Schlussgang lag das Chancenplus klar auf Seiten der Local Heros. So zwang Leo Felgenträger den Torwart zu einer starken Parade (72.Min.) und Colin Raak (79.Min.) verpasste, nach Eckball von Paul Pahlow, per Kopf knapp die Führung. Die Krieschower wollten unbedingt den Sieg und belohnten sich schließlich für ihren engagierten Fight, als Martin Zurawsky per Kopf, nach Eckball, den Lucky Punch setzte. Fast hätte Manuel Seibt noch das 4:2 erzielt. Er verzog jedoch etwas überhastet aus guter Position. Am Ende war es ein verdienter Sieg unseres VfB, wie es auch Halberstadts enttäuschter Trainer Manuel Rost auf der Pressekonferenz attestierte.

 

23.Spieltag Landesliga Staffel Süd

VfB nach 0:2-Weckruf im Torrausch

VfB Krieschow II – FSV Luckenwalde II 5:2 (0:0)

VfB: Graf – Künzel, Bernhardt, Scheppan (86.Tscherning), Sudin – Karow, Wulff Pereira, Schnakenberg, Schmidt (89.Jentsch) Lehmann – Gutar (89.Hnyk); Tore: 0:1 (6.) Passow, 0:2 (22.) Passow, 1:2 (36.) Schmidt, 2:2 (41.) Schnakenberg, 3:2 (66.) Sudin, 4:2 (68.) Schnakenberg, 5:2 (88.) Gutar; Schiedsrichter: Dominik Kolm (Seelow); Zuschauer: 40;

Unsere Reserve-Elf begann total verunsichert, dem Gegner physisch und spielerisch völlig unterlegen und wurde in den ersten 20 Minuten förmlich an die Wand gespielt. Dennoch hatten unsere Jungs die erste Torchance. Doch William Schnakenbergs Ball wurde von einem Luckenwalder auf der Linie geklärt. Jeweils ein Ballverlust war dann die Ursache dafür, dass unsere Truppe, vermeintlich aussichtslos, in Rückstand geriet. Neo Passow netzte in beiden Szenen sauber ein. Den vorzeitigen Knockout verhinderte Kapitän Florian Bernhardt, als er das Streitobjekt von der Linie holte. Irgendwie machte diese Aktion unseren Kickern Mut und kann hinsichtlich des weiteren Spielverlaufs als Initialzündung betrachtet werden. Die Truppe agierte nun ruhiger und war deutlich besser im Spiel. Einen Ballverlust, diesmal auf der anderen Seite, nutzte Louis Scheppan zum Durchmarsch bis zur Grundlinie. Seine Eingabe münzte Florian Schmidt zum wichtigen Anschlusstor um. Nach kurz gespielter Ecke von Kevin Karow lief Eduard Gutar auf das Tor zu. Seinen Schuss ließ der FSV-Keeper prallen und William Schnakenberg war mit dem Ausgleichstor zur Stelle. Bei ausgeglichenem Verlauf lauerten nach der Pause beide Kontrahenten auf gegnerische Fehler. Krieschow agierte torgefährlich. William Schnakenberg verpasste, frei durchgekommen, die Führung. Wenig später war es dann aber ein langer Ball, der von der FSV-Abwehr schlecht geklärt wurde, so dass Yehor Sudin die Kugel eroberte, kurz dribbelte und aus 22 Metern flach einschweißte. Nach Eckball Eddy Gutars auf den kurzen Pfosten traf William Schnakenberg, aus dem Gewühl heraus zum 4:2. Kenny Lehmann leitete das 5:2 ein, indem er nach einer Balleroberung auf die Abwehrkette zu dribbelte und Eddy Gutar in Szene setzte, der den Torwart umspielte und mit diesem Tor die bislang beste Saisonleistung unserer „Zweiten“ krönte.

 

 

 

 

 

 

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