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Platz Mannschaft Sp Diff Pkt
Montag, 11 März 2024 14:17

Engagierte Aufholjagd bleibt am Ende unbelohnt.

VfB Krieschow – VfB Auerbach 2:3 (1:3) VfB: Pflug – Dahm, Jeschke, Grimm, Fuchs – Pahlow, Raak (77.Zurawsky), Gerstmann (58.Seibt), Felgenträger (88.Bednarczyk) – Stanese – Hebler. Tore: 0:1 (2.) Seidel, 0:2 (14.) Cermus, 0:3 (38.) Cermus, 1:3 (45.) Stanese, 2:3 (67.) Fuchs; Schiedsrichter: Franz Unger (Brehna); Zuschauer: 234;

Die tolle Serie unserer 1921 mit dreizehn Zählern aus fünf ungeschlagenen Spielen ist gerissen. Denn die jungen Wilden aus Auerbach haben unser Team kalt erwischt. Mit dem Anpfiff setzten sofort auf Attacke. Ihren ersten Angriff konnte Fritz Pflug zwar noch mit einer spektakulären Faustparade entschärfen. Doch beim darauf folgenden Eckball reagierte unsere Abwehr zu zögerlich und Auerbachs Lucas Seidel war prompt mit der Führung zur Stelle. Von diesem Schock erholten sich unsere Jungs erst einmal nicht und fanden zunächst absolut keinen Zugriff auf das Geschehen. Die Vogtländer waren in dieser Phase das klar bessere Team und machten dies mit dem 0:2 auch zählbar, als die Abwehr bei einem weiten Einwurf erneut nicht auf dem Posten war. Erst gegen Ende der ersten Hälfte ruckten sie an, kassierten aber per Fernschuss das 0:3, bevor Daniel Stanese die Vorlage von Tobias Gerstmann nutzte und das wichtige, sehr gut herausgespielte 1:3 markierte. Im zweiten Durchgang änderte sich das Bild. Krieschow nun das, was dem Kontrahenten in der ersten Hälfte half, nämlich den Wind im Rücken. Sicherlich nur eine Begleiterscheinung des Gesamtverlaufes, aber die Hausherren gaben ab sofort den Ton an. So touchierte ein Ball Andy Heblers im Strafraumgewühl die Querlatte (51. Min.) wie auch ein Schuss von Leo Felgentäger (59.). Schließlich fasste sich unser aufgerückte Verteidiger Janis Fuchs ei n Herz und schweißte das Leder per 25 m-Distanzhammer in die Maschen. Krieschow drückte jetzt mit toller Kampfmoral auf den Ausgleich. Aber Auerbach wehrte sich mit allen Mitteln und brachte den Vorsprung mit Engagement und viel Glück auch bei einigen 50:50-Entscheidungen durch den Unparteiischen – die unterschiedlichen Betrachtungen aller Beobachter des Spiels bewegten sich zwischen einen bis vier nicht gegeben Elfmetern für die Heimmannschaft begünstigt über die Zeit. Dies soll die Leistung der Gäste keinesfalls schmälern. Aber auch Auerbachs erfahrener Trainer Sven Köhler räumte am Ende ein, dass diesmal das berühmte Quäntchen Glück aufseiten seiner Mannschaft war. Einig waren sich die Trainer mit dem Fazit, dass man an diesem Nachmittag zwei grundverschiedene Halbzeiten einer flotten, umkämpften und spannenden Partie sah. Wenn unsere Local Heros an die Leistung der zweiten Halbzeit dieses Spiel anknüpfen können, werden sie sich auch am kommenden Mittwoch im Landespokalviertelfinale gegen den FC Energie gut verkaufen können.

 

18.Spieltag Landesliga Staffel Süd

Personell gebeutelte Zweite ohne Chance in Großziethen

SG Großziethen – VfB Krieschow II 4:0 (2:0) VfB: Yatsenko – Bernhardt (57.Jentsch), Künzel, Schieskow, Sudin – Mißbach (68.Möhser), Lehmann – Tscherning, Wulff Pereira, Schmidt – Schnakenberg; Tore: 1:0 (7.) Kleinke, 2:0 (27.) Czapons, 3:0 (66.) Karge, 4:0 (86.) Kleinke; Schiedsrichter: Oliver Ronneberger (Berlin); Gelb/Rot: (84.) Lehmann/VfB II); Zuschauer: 20;

Auf dem Großziethener Kunstrasengeläuf kam die VfB-Elf zu keiner Zeit ins Spiel. Die Gastgeber präsentierten sich total überlegen. Ein Freistoßtor bescherte ihnen die Führung. Anschließend hatte sich Florian Bernhardt freigespielt, verpasste aber bei dieser einzigen Torgefahr ausstrahlenden Situation der Gäste den Ausgleich. Großziethen, zuvor in neun Spielen sieglos, brauchte im weiteren Verlauf eigentlich nur auf die Fehler des Gegners warten, erarbeitete sich auf diese Weise weitere Torchancen und legte per Konter nach einem weiteren Krieschower Ballverlust zum 2:0 nach. Auch in der zweiten Hälfte wurde es aus VfB-Sicht nicht besser. Wieder waren es einfache Fehler, speziell Ballverluste, welche den Randberlinern zu Kontern verhalfen und ihnen das uneinholbar auf 4:0 davonzuziehen ermöglichten. Zudem agierte unser Team zu hektisch und undiszipliniert, womit es sich fünf gelbe und eine Ampelkarte einhandelte. Unsere personell arg gebeutelte Reservemannschaft, in der u. a. routinierte Leistungsträger wie Kevin Karow, Tim Richter, Eddy Gutar oder Torjäger Sven Konzack schmerzlich vermisst wurden, fand in dieser Partie einfach keine Mittel, der klaren Niederlage entgegenzuwirken.

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