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Sonntag, 07 Mai 2023 14:41

Ein spezielles, ein gekonntes und ein Traumtor

VfB Krieschow – Union Sandersdorf 3:0 (3:0)

VfB: Pflug – Semeniuk (86.Grimm), Jeschke, Knechtel, Fuchs – Pahlow, Zurawsky, Hasek (62.Geisler), Felgenträger – Dahm – Hebler; Tore: 1:0 (19.) Hebler, 2:0 (36.) Hebler, 3:0 (42.) Dahm; Schiedsrichter: Schiefer (Annaberg); Zuschauer: 251

Die Partie entwickelte sich mit dem Anpfiff zu einem kampfbetonten Schlagabtausch auf Augenhöhe. Der VfB verpasste mit dem ersten Angriff eine Großchance, wie auch die Gäste im Gegenzug. Es ging hin und her. Union-Torwart Tom-Niclas Herrmann war mehrfach gefordert. Aber auch Fritz Pflug musste einige brenzlige Situationen entschärfen. Die Weichen in Richtung Heimsieg stellte dann, eher aus dem Nichts, wieder einmal Andy Hebler. Bei einem von Martin Dahm getretenen Eckball fand Andy, in seiner

speziellen Art als stets präsenter Strafraumstürmer, die richtige Position, um per Kopfball-aufsetzer das Führungstor zu markieren. Die zweikampfstark und schnörkellos agierenden Unioner waren weiterhin sehr griffig, konnten aber die VfB-Abwehr nicht entscheidend aushebeln. Den Hausherren half indes die Effektivität in Gestalt ihres Kapitäns. Dieser wurde an der Strafraumgrenze umgerissen. Die Position zur Ausführung des fälligen Freistoßes legte den Stammzuschauern schon den Torschrei in den Mund. Und prompt hämmerte Andy das Streitobjekt über die Mauer, aus knapp 20 Metern Torentfernung, maßgerecht und unhaltbar in die Maschen. Sandersdorf verpasste anschließend die Großchance zum Anschlusstor, bevor unser Allrounder Martin Dahm, von Jannis Fuchs in Szene gesetzt, das Leder via Lattenunterkante einschweißte. Mit diesem Traumtor war schon zur Pause die Vorentscheidung gefallen, was allerdings nicht den sehr ausgeglichenen Spielverlauf widerspiegelte. Im zweiten Durchgang waren die Anhaltiner sichtlich um den Anschluss bemüht, konnten aber ihre schnellen und ansehnlichen Angriffsaktionen, mangels letzter Konsequenz, nicht zählbar machen. Die Krieschower begnügten sich indes mit der soliden Verwaltung des sicheren Vorsprungs. Die Trainerstimmen nach dem Match: Thomas Sawetzki (Union): „Wir haben ordentlich gespielt, engagiert gepresst und wussten eigentlich nicht, warum wir zur Pause mit 0:3 zurücklagen. In der zweiten Halbzeit haben wir alles versucht, den Rückstand aufzuholen. Aber uns fehlt eben ein Stürmer von der Qualität Heblers. Andererseits brachten wir auch nicht notwendige Zielstrebigkeit bei unseren Abschlüssen auf.“ Toni Lempke: „Das Spiel war wie das Wetter. Union erwies sich als griffige, eklige Truppe. Wichtig war, dass u.a. Fritz Pflug und Paul Pahlow einige brenzlige Situationen klärten. Jannis Fuchs gewann alle Zweikämpfe und bereitete zudem den sensationellen Treffer von Martin Dahm vor. In der zweiten Halbzeit hätte ich mir gegen die weiterhin griffigen Sandersdorfer noch den einen oder anderen guten Konter gewünscht. Aber was will man bei einem 3:0 über einen kampf-und spielstarken Gegner, wie Union, noch meckern?“

 

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