Samstag, 11 Februar 2017 20:23

3 verlorene 5-Satz-Matches bescheren Krieschow II völlig unnötige 6:8 Niederlage

Gegen den ESV Lok RAW Cottbus, einen unmittelbaren Konkurrenten gegen den Abstieg, wollte Krieschow II nicht mit leeren Händen nach Hause fahren. Nach den Doppeln stand es 1:1. Ulli Nitschke / Holger Fiebig holten den wichtigen Punkt, wogegen Frank Mucha / René Gottschlig nach 2 ganz engen ersten Sätzen und eigenen Satzbällen glatt unterlagen. Im oberen Paarkreuz hatte Frank gegen R. Kutscher die Chance auf den Entscheidungssatz, aber auch er vergab einen Satzball und musste dem Gegner gratulieren. René gab parallel gegen die Nr. 1 des Gegners, H. Perko, dank etlicher Netz- und Kantenbälle Satz 1 klar ab. Aber anschließend lief es überraschender Weise wie geschmiert und er siegte gegen seinen Gegner (das erste Mal überhaupt) klar mit 3:1. Im unteren Paarkreuz dann leider keine Punkteteilung. Ulli und Holger führten bereits jeweils 2:1 nach Sätzen, mussten aber im 5. mit 6:11 bzw. 8:11 doch noch die Segel streichen. Anschließend hatte Frank überhaupt keine Chance gegen H. Perko. Bei René sah es dagegen nach 2:0 Satzführung deutlich besser aus. Sah… ein vergebener Elfmeter in Satz 4, der ihm 2 Matchbälle beschert hätte, ging ins Netz, und in Satz 5 verdattelte er eine 3:1 Führung durch 8(!) eigene Fehler zum 3:9. Echt schade und die 3. 5-Satz-Niederlage an diesem Tag. Ulli kämpfte sich danach in 4 engen Sätzen zum letztendlich verdienten Sieg gegen U. Groß. Leider fand Holger auch in seinem 2. Spiel nicht zu seiner Normalform, einem völlig verkorksten 1. Satz folgte ein kurzes Aufbäumen, aber dann doch die  1:3 Niederlage. 3:7 Zwischenstand - damit waren eigentlich alle Messen gesungen. Frank verkürzte mit seinem 1. Tagessieg gegen U. Groß auf 4:7. Ulli brachte gut eingestellt mit diszipliniertem Spiel gegen die Nr. 1, H. Perko, tatsächlich das Kunststück fertig einen nicht erwarteten 3:2 Sieg einzufahren und es stand auf einmal nur noch 5:7! Holger gelang danach allerdings in seinem 3. Spiel kein einziger Satzgewinn und die Teamniederlage war besiegelt. Der 3:1 Spielgewinn von René, gegen den bis dahin an diesem Tag ungeschlagenen V. Gengatharan, war somit nur noch Ergebniskosmetik zum 6:8 Endstand.