wochenkurier

Dienstag, 31 Dezember 2019 09:40

Jahresrückblick 2019

Ein schweres Jahr endet heute! 

Bereits zu Beginn des Jahres 2019 gab es die erste Hiobsbotschaft zu vermelden. Markus Kaiser verletzte sich schwer und musste am Kreuzband operiert werden, er stand somit bis zum heutigen Tage nicht mehr auf dem Platz. Markus war nach Andy Hebler und Fabian Lieschka bereits der dritte Spieler in der Saison 2018/19, der sich am Kreuzband verletzte. Auch Florian Bernhardt fiel nach einer Schulter- Verletzung bereits im Spiel gegen Hohenstein für längere Zeit aus. So wurde die Liste der verletzten Spieler immer länger und länger. Teammanager Toni Lempke hatte alle Hände voll zu tun, um eine halbwegs schlagkräftige Truppe auf die Beine zu stellen. Das gelang ihm trotz dieser schwierigen Situation und dem kleinen Kader recht gut. Als Verstärkungen für die Offensive konnte Romano Lindner (GW Lübben) und Tobias Gerstmann (Neugersdorf) verpflichtet werden, beide sollten mit ihrer Erfahrung und Schnelligkeit die Offensive beleben. Dieses Vorhaben bestätigte sich, neben 14 Einsätzen über die kompletten neunzig Minuten, gelangen Romano in der Rückrunde vier Treffer. Tobias kam in dreizehn Spielen zum Einsatz. Doch die Ergebnisse ließen im Jahr 2019 noch zu wünschen übrig, nur vier Siege standen auf der Habenseite. 21 Spieler kamen in der Rückrunde der Saison 2018/19 zum Einsatz, die meisten Spiele bestritt Sven Konzack, er trug auch die Kapitänsbinde und ging voran. Mit neun Treffern avancierte er zum besten Torschützen im Team. Das Highlight der Saison war zweifelsohne das Spiel gegen Chemie Leipzig, hier pilgerten 1.200 Zuschauer in den Sportpark und sahen ein hochklassiges Spiel, das am Ende mit 0:1 verloren ging. Nur aufgrund der hervorragenden Hinrunde (7 Siege, 2 Unentschieden) und dem Schlussspurt (2 Siege aus 3 Spielen) im Spieljahr 2018/19, konnte ein 7. Platz für unser erstes Team herausspringen. Die neue Saison begann mit den alten Problemen, viele verletzte Spieler waren zu kompensieren. Mit Philipp Knapczyk meldete sich ein für das Team wichtiger Spieler verletzt. Philipp brach sich das Schienbein und fiel damit für die komplette Hinrunde der Saison 2019/20 aus. Hinzu kam der Kreuzbandriss von Romano Lindner, er verletzte sich im Spiel der Vorbereitung gegen Union Fürstenwalde (4:1). So kamen sieben neue Spieler (Tom Landmann, FC Energie; Wesllen Savaris Lopes, Lübben; Antonio Linge, Campbell University (USA); Martin Zurawsky, FSV Union; Lukas Scholz, FC Energie; Julian Baumgarten, FC Energie; Nash-Daniel Amankona, FC Energie), die allesamt integriert werden mussten. Nash, Julian und Martin wurden auf Anhieb Stammspieler, wobei es zu Beginn der Saison noch bei einigen Spielern Steigerungsbedarf gab. So begann die Saison verheißungsvoll, zwar wurde das ein oder andere Spiel in der Vorbereitung verloren, doch die Leistung ließ auf mehr hoffen. Doch bereits nach dem ersten Heimspiel wurde die Stimmung gedämpft, gegen Hohenstein verlor das Team mit 0:1. Bereits in der darauffolgenden Woche gab es die nächste schlechte Nachricht, Andy Hebler verletzte sich im Spiel gegen Hohenstein und fiel für die nächsten fünf Spiele aus. Auch Julian Baumgarten durfte die nächsten drei Spiele zusehen. Nach einer roten Karte entschied das Sportgericht einen Spieler, der in seinem ersten Jahr im Männerbereich spielte, auf das härteste zu bestrafen. Hier hätte es auch eine mildere Strafe getan, da Julian auch in seiner gesamten Jugendzeit keinen Platzverweis erhielt. So war es wieder an Toni Lempke sich eine Mannschaft zu backen. Es kam wie es kommen musste, im Spiel gegen Nordhausens Reserve gab es die Rekordniederlage in der Oberliga. Sieben Tore gab es auswärts zu beklagen, diese Niederlage glich einer schellenden Backpfeife. Die nächsten beiden Spiele endeten ebenfalls mit einer hohen Niederlage (1:4 Merseburg, 3:5 Bernburg). Damit sahen sich schon alle Kritiker des VfB bestätigt und man rief schon den ersten Absteiger aus. Doch im weiteren Verlauf der Saison zeigte unser Team, was in ihnen steckt, mit Erfolgen gegen Plauen, Halle, Martinroda, Grimma und Luckenwalde meldete sich die Mannschaft eindrucksvoll zurück. Auch die knappe Niederlagen gegen Neugersdorf zeigte das ganze Potenzial dieser Mannschaft. Ein Erfolgsgarant war Andy Hebler, er schoss sich unermüdlich die Torschüztenliste nach oben, vierzehn Treffer stehen bis zum heutigen Tage auf der Habenseite. Auch neben dem Platz gab es die ein- oder andere Veränderung zu beobachten, so konnte nun endlich mit dem Bau des kleinen Multifunktionsgebäude begonnen werden. In diesem soll der Kassenbereich, ein Ausschank für den Spielplatz und eine Lagermöglichkeit geschaffen werden. Weitere Partner schlossen sich dem VfB an und sahen das Potenzial im Team und Verein. Hierfür wollen wir uns nochmal ausdrücklich bedanken. Im Umfeld werden wir immer mehr wahrgenommen, das zeigt sich auch in den stetig wachsenden Zuschauerzahlen. In der Hinrunde sahen im Schnitt 204 Zuschauer die Partien im Sportpark. Auch hier gilt natürlich unser Dank den Fans und Zuschauern.


Man meint eigentlich, dass das Beste zum Schluss kommt, doch leider nicht in unserem Fall. Vor Weihnachten verunglückte unser Stadionsprecher schwer. An dieser Stelle wünschen wir ihm nochmals die beste Genesung. Und auch einer unserer Partner wurde nicht verschont, sein Bio-Landhof wurde fast vollständig durch einen Brand zerstört. Auch hier hoffen wir nur das Beste für das kommende Jahr!

In diesem Sinne wünschen wir einen guten Rutsch im Wissen, dass das folgende Jahr erfolgreicher wird! Wir wünschen allen Fans, Freunden, Partnern und Unterstützern alles Gute für 2020!